Dirk Iserlohe stellt neue Luxusmarke vor

| Hotellerie Hotellerie

In diesem Jahr präsentiert Dirk Iserlohe erstmalig die Honestis AG mit sämtlichen Tochterfirmen auf der Expo Real 2018 mit einem eigenen Stand. Die Ende 2016 gegründete Kölner Finanzholding hält Unternehmen des Immobilien-Sektors und die Dorint GmbH, als Hotelbetreiber, Manager und Franchisegeber von derzeit 45 Hotels & Resorts. 

Wie Honestis nun mitteilte, liegen hinter dem Familienunternehmer harte Jahre der Sanierung. Die Bewältigung der Aufgaben konnte demnach aber erfolgreich abgeschlossen werden. Zusammen mit Thorsten Bauschmann, COO der Honasset GmbH und Karl-Heinz Pawlizki, CEO der Dorint GmbH, hat er die Dorint Hotels & Resorts und die Grundgeschäfte der ehemaligen Unternehmensgruppe Ebertz & Partner erfolgreich saniert und in die neu gegründete Honestis AG integriert. Vorstand Dirk Iserlohe prognostiziert für die beiden Unternehmenszweige „Real Estate“ und „Hospitality“ weiteres kontrolliertes und stabiles Wachstum.

Verkauf des Dorint Hotels an der Kölner Messe 

Die zur Honestis AG gehörenden Tochterfirma Honasset GmbH hat kürzlich die Transaktion des geschlossenen Immobilienfonds „Messehotel Köln GmbH & Co. KG“ an einen großen institutionellen Investor erfolgreich gemanagt.  Die Erwerberin, ein Sondervermögen der Commerz Real, hat der Dorint GmbH mit dem neuen Pachtvertrag mit einer 25-jährigen Mindestlaufzeit großes Vertrauen ausgesprochen. Das Dorint Hotel mit 313 Zimmern wurde 2001 eröffnet und ist seit Jahren auf dem Kölner Markt erfolgreich positioniert. Die Dorint GmbH betreibt das Haus neben den weiteren Dorint Häusern am Heumarkt Köln und in Köln-Junkersdorf.

Kontrolliertes Wachstum bei Dorint 

Nach dem jahrelangen Sanierungskurs will die Dorint Hotelgesellschaft, die im kommenden Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert, ihre Marktstellung als Anbieter in der  Full-Service-Hotellerie für Geschäfts- und Individualreisende weiter ausbauen. Die Dorint-Geschäftsführung plant dafür weiteres kontrolliertes Wachstum in der D-A-CH-Region und das mit Franchise-, Management- aber nach wie vor auch mit Pachtverträgen. 

Am 1. Oktober 2018 ist das Dorint Resort Baltic Hills Usedom ans Dorint-Netz gegangen. Die Honestis-Tochter DIS Deutsche Immobilien & Sachwerte GmbH hatte sich zuvor mehrheitlich an der Baltic Hills Hotel KG beteiligt. Die Baltic Hills Hotel KG hält die Hotelimmobilie im Eigentum und führt das Haus weiterhin als Gewerbebetrieb unter der Marke Dorint weiter. Dafür wurde ein langfristiger Management-Vertrag unterzeichnet. Diese Gesellschaft hat außerdem langfristig den Golfplatz „Baltic Hills“ angepachtet. Das Vier-Sterne-Resort verfügt über 84 Zimmern, Suiten, und Studios, ein Café, ein Restaurant und einen Wellness-Bereich.

Neue Dorint Standorte 

Ab dem 1. November 2018 startet die Dorint GmbH mit einem Vier-Sterne-Hotel in Siegen. Das zukünftige Dorint Parkhotel Siegen gehört zu der halbersbacher privathotels gmbh und verfügt über 85 Zimmer, einem Wellness-Bereich, 15 Konferenzräumen und einer Sporthalle. Mit der halbersbacher privathotels gmbh ist ein Dorint Franchise-Vertrag über 15 Jahre abgeschlossen worden. Vor diesen Hintergrund wurde mit Arne Mundt, geschäftsführender Gesellschafter der halbersbacher.privathotels gmbh, eine Multi-Entwicklungs-Vereinbarung unterzeichnet. Diese Vereinbarung sieht vor, dass in den nächsten drei Jahren neun weitere integrationsfähige Hotels der privaten Hotelgruppe, die neu entwickelt, bzw. angepachtet werden, als Dorint-Hotels geführt werden.

In Planung sind weitere Dorint Business-Hotels in Zwickau und Hannover. Eine durch die Honestis AG initiierte Objektgesellschaft hat das Gelände mit dem ehemaligen Gerhard-Hauptmann-Gymnasium im Herzen von Zwickau gekauft und wird rund 24 Millionen Euro in ein First-Class-Hotel mit 150 Gästezimmern, Restaurants/Bar und Veranstaltungsbereich investieren. Die offizielle Eröffnung ist für Ende 2020 geplant. Voraussichtlich Ende 2020 wird es in Hannover auch wieder ein Dorint Hotel geben. Das Neubau-Projekt an der Hannover-Messe wird von der Honasset GmbH realisiert. Geplant sind 155 Gästezimmer, ein Tagungs-/Konferenzbereich, Restaurants/Bar und ein Fitnessbereich. Mit der Dorint GmbH ist bereits ein langfristiger Pacht-Vertrag abgeschlossen worden. 

Dorint präsentiert neue Luxusmarke

Die neu entwickelte Luxus-Marke der Dorint GmbH, die „Hommage Hotels Luxury Collection“ geht 2019 an den Start. „Jedes einzelne Hotel ist ein Unikat auf Basis einer individuellen und langen Historie am jeweiligen Standort. Der Name „Hommage“ beschreibt das Werte- und Serviceversprechen für diese Hotels. Dabei prägen die Umgebung, die Tradition und die Kultur des jeweiligen Standorts das gesamte Hotel-Angebot. Mittelpunkt der Hotels ist der „Hommage Salon“, der ein Rückzugsort ausschließlich für die Hotelgäste sein wird und für diese zugleich eine private Location für kulturelle Events wie Lesungen, Konzerte, Weinproben. 

Voraussichtlich Mitte nächsten Jahres wird das Maison Messmer Baden-Baden nach einem umfangreichen Facelift als erstes Hommage-Hotel umgewidmet. Parallel wird das Parkhotel Bremen modernisiert und etwa zeitgleich unter der neuen Dachmarke weitergeführt. Es folgen der Söl’ring Hof Sylt mit Gastgeber Johannes King und Zweisterne-Küchenchef Jan-Philipp Berner. Last but not least der Nassauer Hof in Wiesbaden, sobald die „Grand Dame der deutschen Luxushotels“ komplett saniert und modernisiert ist. Diese vier Luxushotels werden unter ihrem individuellen Namen weitergeführt, sie erhalten zusätzlich die Auszeichnung „Hommage Hotels Luxury Collection“ mit dem sie dann – auch international - vermarktet werden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.