Dorint City-Hotel Bremen verkauft Bademäntel und spendet Erlös an SOS-Kinderdorf

| Hotellerie Hotellerie

Im Zuge der Übernahme des Swissôtel Bremen durch die Dorint Hotels & Resorts fanden unter anderem über 1.000 Bademäntel keine Verwendung mehr, da diese mit dem Logo des vorherigen Betreibers versehen waren. Hoteldirektor Ulrich Heim setzte sich mit seinem Team zusammen und sie überlegten gemeinsam, wie diese Problematik zu lösen ist.

So wurde die Idee ins Leben gerufen, die große Menge an Bademänteln für einen guten Zweck zu verkaufen. Als Empfänger der Spende suchte sich das Dorint City-Hotel Bremen das SOS-Kinderdorf in der Neustadt aus. Das SOS-Kinderdorf Bremen kümmert sich an 13 Standorten in Bremen und Verden um Kinder, Jugendliche und Familien.

„Da es sich um Mietwäsche handelte, musste von dem neuen Hotelbetreiber der Zeitwert übernommen werden, was den Hoteldirektor zunächst vor eine Herausforderung stellte. Die Idee, alle Bademäntel für zehn Euro das Stück zu verkaufen, um ein lokales SOS-Kinderdorf zu unterstützen, fanden wir klasse“, so Moritz Stich, Mitglied der Geschäftsführung der Servitex Wäscherei Stich. „Somit haben wir uns kurzerhand entschlossen, Ulrich Heim und seine Mitarbeiter bei deren Spendenprojekt zu unterstützen, indem wir die bisherige Spendensumme von rund 12.000 Euro um weitere 2.500 Euro aufgestockt haben“, erklärte der Familienunternehmer.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die neue Hotelmarke Hiamo eröffnet am 15. Mai ihr erstes Haus in Hamburg-Bergedorf. Nach Angaben des Unternehmens setzt das Konzept auf digitale Abläufe und persönliche Betreuung. Die Leitung des Hauses in Hamburg-Bergedorf übernimmt Manuel Dosz.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.