DQuadrat Living eröffnet zweites „Das Schlafwerk“ in Köln

| Hotellerie Hotellerie

Die DQuadrat Living GmbH setzt ihren Expansionskurs fort und hat das zweite Haus ihrer Marke „Das Schlafwerk“ in Köln-Poll eröffnet. Dies markiert den Ausbau des Longstay-Konzepts, das bereits erfolgreich in Stuttgart gestartet ist.

Das neue Hotel verfügt über 130 Zimmer und zeichnet sich durch seine digital gesteuerten Services aus. Die Unterkunft ist auf eine breite Zielgruppe ausgerichtet, die flexible Aufenthaltsdauern – von Tagen bis zu Monaten – benötigt. Dazu zählen Handwerker-Teams, Familien, Messe- und Konzertbesucher sowie Backpacker.

Der Standort in Köln-Poll wird aufgrund seiner Nähe zur Messe Köln, einer guten Verkehrsanbindung und fußläufig erreichbaren Einkaufsmöglichkeiten als vorteilhaft hervorgehoben.
 

Konzept: Fokus auf das Wesentliche und digitale Nutzererfahrung

Das Konzept von „Das Schlafwerk“ zielt darauf ab, die Lücke zwischen klassischem Hotel, Boardinghouse und Ferienwohnung zu schließen. Jens Philipsenburg, Geschäftsführer der DQuadrat Living GmbH, erklärt dazu: „Viele Zielgruppen brauchen heute flexible, kostengünstige und dennoch qualitativ hochwertige Unterkünfte – ob für Tage, Wochen oder Monate. Mit dem Schlafwerk schließen wir diese Lücke zwischen klassischem Hotel, Boardinghouse und Ferienwohnung. Köln ist für uns der perfekte Standort, um das Konzept weiter erfolgreich umzusetzen.“

Die Zimmerstruktur umfasst Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmer. Die Ausstattung beinhaltet moderne Bäder mit getrennten Dusch- und WC-Bereichen sowie Kochzeilen zur Selbstversorgung. Darüber hinaus stehen den Gästen Gemeinschaftsflächen zur Verfügung. Praktische Aspekte wie ausreichend Parkplätze, auch für größere Fahrzeuge, wurden ebenfalls berücksichtigt.

Oliver Wilm, Geschäftsführer der DQuadrat Living GmbH und der DQuadrat Real Estate GmbH, betont die Qualitätssicherung durch die enge Verknüpfung der Unternehmensbereiche: „Durch die enge Verzahnung von Projektentwicklung und Betrieb stellen wir sicher, dass Architektur, Design und Service auf höchstem Niveau umgesetzt werden.“ Die Eröffnung in Köln wird als weiterer Meilenstein in der Umsetzung dieses Konzepts betrachtet.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.