Eder Collection erweitert Familienhotel EdeR FriDA in Maria Alm

| Hotellerie Hotellerie

Das Familienhotel EdeR FriDA in Maria Alm hat nach umfangreichen Umbaumaßnahmen sein Kapazitäts- und Erlebnisangebot vergrößert. Die zur Eder Collection gehörende Anlage wurde von 82 auf 93 Zimmer erweitert und durch neue Themenbereiche sowie Attraktionen für Kinder und Familien ergänzt.

Neue Zimmerkategorien und thematische Gestaltung

Im Zuge der Erweiterung wurden neue Zimmerkategorien geschaffen, die sich durch eine thematische Inszenierung auszeichnen. Für die architektonische Gestaltung zeichnet das Büro Gardetto Architekten verantwortlich. Zu den Neuerungen gehören Space Zimmer mit integrierten Schlafkapseln für Kinder sowie Nature Zimmer, in denen Baumhäuser als Schlafstätten dienen. Die Kategorie Nature XL verfügt über einen hölzernen Palast, während das Circus Zimmer Zirkus-Elemente und einen Zaubervorhang integriert. Als neues Top-Segment wurde im Dachgeschoss Fridas Wohnung realisiert, eine Suite mit freistehender Badewanne und großzügigem Grundriss.
 

Erweiterung der Erlebnisflächen und Attraktionen

Parallel zur Erhöhung der Bettenkapazität wurden die Freizeitflächen des Hotels ausgebaut. Eine wesentliche Neuerung ist die Milky Way Rutsche, die vom obersten Stockwerk direkt in das Erdgeschoss führt. Das sportliche Angebot wurde um eine Moon-Golf-Anlage und die Mini-Galaxy, eine Trampolinhalle mit interaktiven Reaktionsspielen, ergänzt. Zudem steht den Gästen nun ein Space-Simulator in Form einer Mond- und Raumkapsel zur Verfügung.

Positionierung im Segment Familienhotellerie

Inhaber Sepp Schwaiger versteht die Baumaßnahmen als konsequente Weiterentwicklung des bestehenden Hotelkonzepts. Ziel sei es, einen Ort ohne starre Regeln zu bieten, der Raum für Kreativität und gemeinsame Erlebnisse schafft. Mit der Investition möchte das Haus seine Position als außergewöhnliches Familienhotel im Alpenraum festigen. Die Eder Collection betont dabei den Anspruch, Qualität und Fantasie in der Hospitality-Branche miteinander zu verknüpfen und den Familienurlaub räumlich neu zu interpretieren.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.

Die Jufenalm hat den Umbau ihrer Hotelanlage in den Salzburger Bergen abgeschlossen. Das Unternehmen startet mit neuen Suiten, einem erweiterten Wellnessbereich und speziellen Rabattaktionen in die aktuelle Sommersaison.

Das Hotel Bergkristall in Oberstaufen hat sechs neue Seesuiten am hauseigenen Bergsee eröffnet. Ab August 2026 soll das Angebot laut Unternehmen um weitere Bergsuiten ergänzt werden.

Die H World Group hat nach eigenen Angaben das Europageschäft wieder in die Gewinnzone geführt. In den veröffentlichten Quartalszahlen verweist das Unternehmen auf Fortschritte im internationalen Segment sowie auf den weiteren Ausbau der Marken Steigenberger und IntercityHotel.

Eine Studie von Mews zeigt eine breite Nutzung von künstlicher Intelligenz in Hotels. Gleichzeitig sehen viele Hoteliers persönliche Kontakte wie Begrüßung und Check-in weiterhin als Aufgabe von Mitarbeitern.