Ensana Hotels übernehmen den Fürstenhof in Bad Griesbach

| Hotellerie Hotellerie

Die Ensana Hotels expandieren nach Deutschland und übernehmen den Betrieb des Hotel Fürstenhof in Bad Griesbach. Der Kurort in Niederbayern, bekannt für seine Thermalquellen, gehört zum niederbayerischen Bäderdreieck.

Ab Anfang kommenden Jahres sind umfassende Modernisierungen der Zimmer sowie der Wellness- und Kureinrichtungen vorgesehen. Die Wiedereröffnung des Fürstenhofs wird für das zweite Quartal 2026 angestrebt. Das traditionsreiche Haus zeichnet sich durch bayerischen Charme und die Lage inmitten weitläufiger Wälder und am größten Golfresort Europas aus.

Gesundheitsangebote mit Fokus auf natürliche Heilmittel

Ensana Hotels integriert in das zukünftige Angebot die Kombination von natürlichen Heilmitteln und moderner medizinischer Expertise. Geplant ist die Bereitstellung maßgeschneiderter Gesundheitsprogramme. Diese konzentrieren sich auf den Bewegungsapparat, Stressabbau und das ganzheitliche Wohlbefinden.

Zusätzlich ergänzt das Unternehmen das Angebot um Golf-Pakete. Diese umfassen ermäßigte Gebühren und reservierte Abschlagszeiten und sind darauf ausgerichtet, Wellness, Gesundheit und sportliche Aktivität zu verknüpfen.

Strategische Expansion im Fokus

Frank Halmos, CEO von Ensana, kommentierte den Markteintritt: „Der Schritt nach Deutschland markiert einen wichtigen Meilenstein unserer Wachstumsstrategie und wird Ensanas Position in der europäischen Spa-Hotellerie zusätzlich festigen.“ Halmos betonte weiter, dass die Expertise des Unternehmens dazu beitragen soll, das Angebot in Bad Griesbach zu bereichern und auszubauen, insbesondere um gesundheitsbewusste Gäste anzusprechen. Er führte aus: „Mit Fokus auf individueller Betreuung, innovativen Anwendungen und einem ganzheitlichen Ansatz für das persönliche Wohlbefinden wird Ensana das Spa-Erlebnis in Niederbayern neu definieren.“

Ensana Hotels plant, die Expansion in Deutschland, Österreich und der Schweiz fortzusetzen. Die Zielsetzung des Unternehmens sieht eine Verdopplung des Portfolios bis zum Jahr 2030 vor. Die Strategie konzentriert sich auf Regionen mit natürlichen Ressourcen und historische Kurorte. Erst kürzlich wurden Pläne zur Eröffnung neuer Resorts in Montegrotto Terme (Italien) und Ain Najm (Saudi-Arabien) bekannt gegeben.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Norton warnt in einem Blogbeitrag vor einer neuen Betrugsmasche mit echten Hotelbuchungen. Täter nutzen reale Reservierungsdaten, um Reisende zu täuschen und Zahlungsinformationen abzugreifen.

Hilton meldet für das erste Quartal 2026 steigende Kennzahlen und erhöht die Prognose für das Gesamtjahr. Wachstumstreiber sind laut Unternehmen höhere Zimmererlöse und eine ausgebaute Entwicklungspipeline.

Für das IntercityHotel Herford ist im laufenden Insolvenzverfahren eine Nachfolgelösung gefunden worden. Eine neu gegründete Gesellschaft übernimmt ab Mai 2026 Betrieb und Mitarbeiter.

Die Barceló Hotel Group hat laut Mitteilung im April das Barceló Dresden Newa nach einer umfassenden Renovierung eröffnet. Das Vier-Sterne-Hotel ist neben dem Barceló Hamburg das zweite Haus der Gruppe in Deutschland. So richtig fertig eingerichtet war die Herberge auch vier Wochen nach der Eröffnung nicht.

Die Marriott-Marke St. Regis Hotels & Resorts hat mit der Eröffnung des The St. Regis Budapest ihr Debüt auf dem ungarischen Markt vollzogen. Das Hotel befindet sich im historischen Klotild Palais, einem denkmalgeschützten Gebäude im Zentrum.

Hilton meldet für das erste Quartal 2026 ein deutliches Gewinnwachstum und eine Rekord-Pipeline bei Hotelprojekten. Infolge der positiven Entwicklung hebt der Konzern seine Finanzprognose für das gesamte Geschäftsjahr an.

Die Dorint Hotelgruppe hat in Düsseldorf das neue Essential by Dorint Düsseldorf Deiker Höfe eröffnet. Das Haus mit 137 Zimmern setzt gestalterisch auf die Modegeschichte des Standorts und ergänzt das Portfolio der Gruppe in der Landeshauptstadt.

Die Gründer des Miniatur Wunderlands planen laut einem Medienbericht ein Hotel auf der Lübecker Wallhalbinsel. Baubeginn und Eröffnungstermin stehen bereits im Raum. Auch der Hotelunternehmer Kai Hollmann soll an dem Projekt beteiligt sein.

Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.

Die Österreichische Hotelvereinigung widerspricht Berichten über einen Bettenmangel zum Eurovision Song Contest in Wien. Mit 85.000 Betten bietet die Stadt laut Verband genügend Raum für die erwarteten Gäste sowie reguläre Reisende.