Erneut drei Stipendien für Nachwuchskräfte in der Hotellerie zu vergeben

| Hotellerie Hotellerie

Der Gemeinnützige Verein zur Förderung der Hotellerie (GVFH) und der Hotelverband Deutschland (IHA) vergeben in Kooperation mit der Deutschen Hotelakademie (DHA) im Jahr 2026 erneut drei Stipendien für Branchen-Weiterbildungen. Bewerbungen für die Förderungen können hier bis zum 30. April 2026 eingereicht werden.

Details zum Weiterbildungsangebot

Das Angebot umfasst zwei Stipendien für den Lehrgang zum Hotelbetriebswirt sowie ein Stipendium für die Qualifizierung zum Revenue Manager. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch eine Fachjury, die sich aus Vertretern der DHA, der IHA und des GVFH zusammensetzt. 

Nach Angaben der Organisationen zielt die Initiative darauf ab, Nachwuchskräfte in der Hotellerie zu stärken und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Der Fokus liegt dabei auf der Vermittlung von betriebswirtschaftlichem Wissen und Kompetenzen im Bereich der Ertragsoptimierung, um die Teilnehmer auf Aufgaben im Management vorzubereiten.

Bekanntgabe der Stipendiaten am Nürburgring

Die Gewinner der Ausschreibung werden im Rahmen der Branchenveranstaltung IHA Inside verkündet. Diese findet vom 10. bis 11. Juni 2026 am Nürburgring statt. Neben dem Erhalt der Stipendien umfasst die Förderung auch die Teilnahme an der zweitägigen Mitgliederversammlung des Hotelverbandes.

„Nachwuchskräfte zu stärken und ihnen echte Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen, ist für uns ein wesentlicher Bestandteil unserer Verbandsarbeit“, erklärt Otto Lindner, Vorsitzender des GVFH und des Hotelverbandes Deutschland. Gemeinsam mit der DHA wolle man Talenten Kompetenzen vermitteln, die für Managementaufgaben in einer modernen Hotellerie benötigt würden. Dazu zählten laut Lindner insbesondere betriebswirtschaftliches Wissen und Know-how im Bereich Revenue Management.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Motel One Group übernimmt das Hyperion Hotel Salzburg und führt das denkmalgeschützte Palais Faber künftig unter der Marke The Cloud One Hotels weiter. Auch die Mitarbeiter werden übernommen.

Das Berliner Luxushotel Adlon kann nach einer Abstimmung der Gesellschafter vorerst nicht verkauft werden. Die zuständige Immobiliengesellschaft will ihre Pläne aber weiter verfolgen.

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.