Evan Group bietet Apartments für Mitarbeiter aus Hotels und Restaurants 

| Hotellerie Hotellerie

Die Evan Group will in Frankfurt Mikroapartments für Angestellte aus der Hotellerie und Gastronomie eröffnen. Als erstes Projekt dieser Art wird derzeit ein Gebäude in der Lyoner Straße umfassend saniert und ausgebaut. Mit der Entkernung sei dabei der erste Meilenstein bereits erreicht, so das Unternehmen. 

Zugleich wurde nach eigener Aussage in circa zwölf Monaten Vorarbeit die für einen reibungslosen Ablauf notwendigen Prozesse mit ausgewählten Hotels und deren Mitarbeitern definiert und in IT-Anforderungen umgesetzt. Herausgekommen sei ein internetbasiertes Portal für administrative Zwecke, wie Buchung, Mietvertrag etc., sowie eine App für die sozialen Belange der Mitarbeiter. Von beiden Anwendungen seien erste Prototypen bereits fertiggestellt.

„Wir haben in den letzten Wochen und Monate viele Gespräche mit Hotelbetreibern geführt. Der Fachkräftemangel geht auch an ihnen nicht spurlos vorüber, zumal die Mitarbeiter in ihrer ersten Karrieredekade häufig zur Weiterqualifikation den Einsatzort wechseln. Mit dem Angebot von hochmodernen Unterbringungsmöglichkeiten zu angemessenen Preisen steigern die einzelnen Häuser ihre Attraktivität als Arbeitgeber. Wir sehen es als unsere Berufung, die Hotels dabei bestmöglich zu unterstützen“, erklärte Dr. Michael Nave, Director und CEO der Evan Group. 

Das sieht auch Professor Stephan Gerhard so, der seit Anfang des Jahres Beiratsmitglied der Evan Group ist: „Gute Mitarbeiter zu finden wird immer mehr zu einer der großen Herausforderungen in der Hotellerie. Während in den Ferienregionen oftmals Personalhäuser vorgehalten werden können, stellt die Wohnungssuche die Mitarbeiter in den Ballungsgebieten oftmals vor ein nahezu unlösbares Problem. Und genau hier setzt Livinit an: wertige Appartements, die den Mitarbeitern von den Hotels kostengünstig zur Verfügung gestellt werden, sind ein gutes Argument bei der Wahl des Arbeitgebers!“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.