Fake-Hotels belasten OTAs

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Gefälschte Hotels seien ein Phänomen, das sowohl Verbraucher als auch die OTAs frustriere, schreibt Anthony Hynes von eNett International in einem Gastbeitrag bei Travolution. So habe die Reisebranche in den letzten Monaten eine ganze Welle von gefälschten Webseiten erleben müssen. Eine davon, die Webseite Alps-stay.com, habe zuvor aber zehntausende Euro von ahnungslosen Urlaubern ergaunert. 

Es sei nicht verwunderlich, dass Betrüger Personen ins Visier nehmen, die gerade ihren Ferien buchen. Schließlich verzeichneten die europäischen Hotels einen Anstieg der Buchungen um sechs Prozent im Vergleich zu 2016. Doch nicht nur die geprellten Urlauber würden unter den Fälschungen leiden, sondern auch die OTAs. Wie genau das funktioniert, hat Hynes ebenfalls erklärt: Ein Betrüger listet ein gefälschtes Hotel und nutzt anschließend gestohlene Kreditkartendaten, um über die OTA-Webseite eine Buchung vorzunehmen. Nachdem die Buchungsseite Geld an das nicht existierende Hotel überwiesen hat, kommt es zu einer Rückbuchung. An diesem Punkt hat der Betrüger jedoch bereits alle Gelder abgehoben und reagiert auf keine Kontaktversuche mehr. 

Wie Anthony Hynes mitteilte, werde diese Masche schnell zu einem massiven Problem für die OTAs. Doch es ist leider nicht die einzige Methode, mit der sich die Reiseindustrie derzeit befassen muss. Ein weiteres Problem seien überhöhte Zimmerpreise, bei denen Hotels und Betrüger gemeinsame Sache machen würden. 

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