Falkensteiner startet Investment-Plattform

| Hotellerie Hotellerie

Auf den Tag genau 65 Jahre nachdem Familie Falkensteiner in Südtirol ihr erstes kleines Gästehaus eröffnete, startet die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) ihre achte Crowdfunding-Kampagne. 

Die Gruppe setzt seit 2016 erfolgreich auf Crowdinvesting als Finanzierungsstrategie, hat in mittlerweile sieben Kampagnen europaweit mehrere Rekorde gebrochen und in den letzten sechs Jahren 26 Millionen Euro mit der Kraft der Crowd gesammelt.

„In den vielen Jahren haben wir immer wieder Neues ausprobiert und so maßgeblich Trends für die Tourismuswirtschaft gesetzt. Diese Lust, nicht auf Bekanntem zu verharren, zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Geschichte und bestimmt bis heute die DNA der Gruppe“, so Erich Falkensteiner, Aufsichtsratsvorsitzender der FMTG über die Philosophie des Familienunternehmens.

Start der eigenen Crowdinvestment-Plattform

Nach den Erfolgen der letzten sechs Jahre, geht die FMTG nun den nächsten Schritt: „Mit unserer eigenen Plattform nehmen wir ab sofort die Entwicklung von Investmentprodukten in der Tourismusbranche sowie die Rundum-Betreuung unserer Investor_innen selbst in die Hand“, so Michaeler. „Die Community am eigenen Erfolg teilhaben lassen und mit ihr Neues zu schaffen, ist und bleibt richtungsweisend für die Zukunft von Falkensteiner“, erläutert Otmar Michaeler, CEO der FMTG.

Bei der anlaufenden Jubiläums-Kampagne werden neben Österreich und Deutschland auch erstmals Investments aus der Schweiz möglich sein. „Die Schweiz ist für uns ein sehr interessanter Markt und eine wichtige Ergänzung in unserem Marktportfolio“, erläutert Michaeler die große Bedeutung dieses neuen Investor_innen-Pools. „Der DACH-Raum ist unser stärkster Gäste- und somit auch ein attraktiver Investor_innen-Zielmarkt“, ergänzt Michaeler. Die Schweiz gilt als starker Anlegermarkt. „Allein im Jahr 2021 haben etwa 250.000 Personen in der Schweiz eine Crowdfunding-Kampagne unterstützt“, unterstreicht Michaeler das Potenzial für die österreichische Premium Marke.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.

Das Jufa Hotel in der Hamburger HafenCity verzeichnet einen Meilenstein von einer Million Übernachtungen. Parallel dazu steigt die Zahl der Gäste aus Norddeutschland in der Steiermark an.

Mercurius Real Estate plant im Frankfurter Gallus-Viertel den Bau von 577 Serviced Apartments. Das Projekt „Green Cam“ ersetzt eine ursprünglich vorgesehene Büronutzung und soll zusätzlich Gewerbe-, Gastronomie- und Freizeitflächen umfassen.