Falkensteinerhof in Vals jetzt 4-Sterne-Superior-Haus

| Hotellerie Hotellerie

Seit der laufenden Wintersaison 2025/26 führt der Falkensteinerhof in Vals die Bezeichnung 4-Sterne-Superior. Mit dieser Einstufung vollzieht der Betrieb eine konzeptionelle sowie bauliche Neuausrichtung. Nach einer im Jahr 2025 abgeschlossenen Renovierung stehen den Gästen erweiterte Flächen im Wellness- und Servicebereich zur Verfügung. Das Hotel ist in der Region Südtirol verankert, was sich in der baulichen Gestaltung sowie dem gastronomischen Konzept niederschlägt.

Historische Entwicklung und Familienbetrieb

Der Falkensteinerhof wurde als zweites Haus des Unternehmens Falkensteiner im Jahr 1980 eröffnet und wird bis heute durch die Eigentümerfamilie persönlich geführt. Ein Brandereignis während der Umbauphase zwischen 2000 und 2001 erforderte einen nahezu vollständigen Neubau des Hotelkomplexes. Die strategische Ausrichtung des Hauses bleibt unverändert auf das Segment für Familien und Aktivurlauber fokussiert.

Erweiterungen im Familienangebot

Im Zuge der Renovierungsarbeiten wurde die Infrastruktur für jüngere Gäste angepasst. Es entstanden neue Kinderbereiche mit Ausstattungen für handwerkliche sowie spielerische Betätigungen. Für Jugendliche wurde eine gesonderte Zone geschaffen, welche elektronische Unterhaltungsangebote bereitstellt. Um die zeitliche Entlastung der Eltern zu ermöglichen, wird in den Ferienzeiten an sechs Tagen pro Woche eine professionelle Kinderbetreuung angeboten.

Gastronomisches Profil und regionale Ausrichtung

Das kulinarische Konzept stellt die alpin-mediterrane Küche in den Vordergrund, welche verstärkt regionale sowie saisonale Erzeugnisse integriert. Zum Angebot zählen die traditionelle Südtiroler Zwischenmahlzeit, als Marende bekannt, sowie ein wöchentlicher Genussmarkt. Die AlpenLounge dient als Treffpunkt für den Aperitif und beinhaltet musikalische Darbietungen.

Standortvorteile und Aktivmöglichkeiten

Der Standort befindet sich zwischen dem Eisacktal und dem Pustertal. Für den winterlichen Skitourismus ist die Distanz von 300 Metern zum Verbindungslift des Skigebiets Gitschberg-Jochtal relevant, welches über 55 Pistenkilometer verfügt. Im Sommer dient das Haus als Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren in der Natur. Wer den Winter abseits der Pisten verbringen möchte, kann den Standort für Schneeschuhwanderungen oder Rodelpartien nutzen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Viele Betroffene des Stromausfalls in Berlin im Januar mussten ins Hotel umziehen. Die meisten haben ihre Übernachtungskosten inzwischen zurückbekommen. Die Kosten sind in 2.685 Fällen bereits ausgezahlt worden.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof begeht sein einhundertfünfzigjähriges Bestehen mit speziellen kulinarischen Angeboten und historischen Bezügen. Das Grandhotel blickt dabei auf eine lange Tradition als Treffpunkt internationaler Gäste zurück.

Premier Inn hat in Eschborn bei Frankfurt sein 74. Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus ist nach Unternehmensangaben zugleich das erste Premier-Inn-Hotel in Deutschland, das in Modulbauweise errichtet wurde.

AlpenParks hat den Betrieb des Designhotels The Secret Sölden übernommen. Mit dem Standort im Ötztal erweitert die österreichische Hotelgruppe ihr Portfolio auf 20 Hotel- und Apartmentanlagen.

Bei den 44. Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften des Gastgewerbes in Calw haben sich 33 Auszubildende in fünf Ausbildungsberufen gemessen. Der DEHOGA Baden-Württemberg zeichnete die Landessieger aus und verwies zugleich auf stabile Ausbildungszahlen.

Leonardo Hotels startet mit der Eröffnung des Leonardo Smart Vienna Airport eine neue Marke. Das Gebäude in Holzbauweise umfasst 510 Zimmer und zielt auf funktionale Ansprüche von Reisenden am Flughafen Wien.

Ab 33 Grad stehen hitzegeplagten Mainzerinnen und Mainzern wieder klimatisierte Zimmer in einigen Hotels vergünstigt zur Verfügung. Die vor einem Jahr entstanden Aktion geht in die Verlängerung.

Anzeige

Folge 7 des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ beleuchtet das Thema Revenue Management mal abseits von Dynamic Pricing und Co. Gastgeber und CEO Oliver Meyer spricht mit Matthias Knappe, Head of Revenue Management bei den Cocoon Hotels darüber, warum Positionierung und Nachhaltigkeit genauso zum modernen Revenue Management gehören wie Pricing – und noch viel mehr.

Nach den im Februar 2026 bekannt gewordenen Vorwürfen gegen mehrere Küchenmitarbeiter hat das Interalpen-Hotel Tyrol seine Küchenleitung neu aufgestellt und ein umfassendes Präventionsprogramm mit externen Fachleuten eingeführt.

Brown Hotels steigt mit der Übernahme von sechs Hotels erstmals in den deutschen Markt ein. Nach bisherigem Stand berichtet bislang ausschließlich das israelische Branchenportal Passport News über die Transaktion, zu der auch das Berliner Excelsior Hotel gezählt wird. Auch Revo-Hotels sollen zu dem Deal gehören.