Familotel meldet steigende Umsätze und höhere Zimmererlöse

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotels der Kooperation Familotel haben im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben einen Nettoumsatz von 336,9 Millionen Euro erzielt. Wie das Unternehmen mitteilt, lagen damit sowohl die Umsätze als auch die durchschnittlichen Erlöse pro Zimmer über den Vorjahreswerten.

Nach Angaben von Familotel stieg die sogenannte Total Average Room Rate von 410,60 Euro im Jahr 2024 auf 437,38 Euro im Jahr 2025. Das entspricht einem Anstieg von 6,5 Prozent. Bereits 2023 hatte der Wert bei 380,67 Euro gelegen. Auch der durchschnittliche Gesamtumsatz pro verfügbarem Zimmer erhöhte sich laut Mitteilung von 275,24 Euro im Jahr 2024 auf 298,51 Euro im Jahr 2025. Das Unternehmen beziffert das Plus hier mit 8,5 Prozent.

Familotel steigert Zimmererlöse nach Modernisierung mehrerer Mitgliedsbetriebe

Wie die Kooperation weiter mitteilt, hatten die Häuser der Kooperation bereits 2023 mit 338,5 Millionen Euro Nettoumsatz erstmals die Marke von 300 Millionen Euro überschritten. Im Jahr 2024 sei der Umsatz auf 318,4 Millionen Euro zurückgegangen. Als Grund nennt das Unternehmen geringere Zimmerkapazitäten infolge von Modernisierungsmaßnahmen in mehreren Mitgliedsbetrieben. Für 2025 meldet Familotel nun wieder einen Anstieg auf 336,9 Millionen Euro.

Armin Biebl, Vorstand von Familotel, erklärt laut Mitteilung: „Bei Familotel zahlt sich die konsequente Spezialisierung in einer starken Preispositionierung aus. Gute wirtschaftliche Ergebnisse ermöglichen Investitionen, die unsere Hotels dauerhaft attraktiv und wettbewerbsfähig halten.“

Vorstand verweist auf Qualitätsstandards innerhalb der europäischen Hotelkooperation

Auch die Qualitätsstandards innerhalb der Kooperation hätten nach Angaben des Unternehmens zur Entwicklung beigetragen. Ilona Wolfmeir, ebenfalls Vorstand von Familotel, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Unsere Gäste vergleichen Preis und Leistung sehr genau. Mit unserer ‚Schöne-Ferien-Garantie‘ bieten wir Familien ein verlässliches Leistungsversprechen auf höchstem Niveau, das die stabile Preisentwicklung unterstützt.“

Familotel wurde nach Unternehmensangaben im Jahr 1994 gegründet. Der Kooperation gehören derzeit 61 Mitgliedsbetriebe in Deutschland, Österreich, Italien, Liechtenstein und Ungarn an. Die Hotels arbeiten wirtschaftlich eigenständig. Den Vorstand bilden Ilona Wolfmeir und Armin Biebl. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Alexander Borchard.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Hilton will die Rentabilität seiner Hotels für Eigentümer verbessern. Niedrigere Gebühren, KI-Anwendungen und eine Überprüfung der Kostenstrukturen gehören zu den angekündigten Maßnahmen.

Wyndham Hotels & Resorts hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben 25 neue Franchiseverträge unterzeichnet und 13 Hotels in der EMEA-Region eröffnet. Wachstumsschwerpunkte liegen in der Türkei, Indien, Zentralasien und dem Segment der Branded Residences.

Hilton hat im zweiten Quartal 2026 Umsatzkennzahlen und Gewinn gesteigert. Gleichzeitig baute die Hotelgruppe ihre Entwicklungspipeline weiter aus und erhöhte ihre Prognose für das Gesamtjahr.

Accor hat im ersten Halbjahr 2026 Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert. Für Deutschland berichtet der Hotelkonzern im zweiten Quartal jedoch von einer leicht rückläufigen RevPAR-Entwicklung und verweist auf einen schwächeren Messe- und Veranstaltungskalender.

Das US-Cybersicherheitsunternehmen ReliaQuest berichtet über eine Angriffskampagne auf WLAN-Gateways in Hotels und anderen Einrichtungen mit öffentlichem Internetzugang. Nach Angaben des Unternehmens sollen auf diese Weise Microsoft-365-Konten von Geschäftsreisenden kompromittiert werden.

Anzeige

Die anhaltenden Kostensteigerungen in quasi sämtlichen Bereichen treffen viele Hotels stark. Die KING’s Hotels München versuchen, diesen Mehrkosten mithilfe von Digitalisierung und Effizienzsteigerung zu begegnen. Wie das gelingt und welche Rolle Bewertungen und Blogs für sie spielen, berichtet CEO Hanna King in der 9. Folge von „AUSGEBUCHT!“, dem Podcast von HotelPartner-Gründer Oliver Meyer.

Die Vorbereitungen für das Großprojekt Bernstein-Resort laufen. Auf der Fläche wird belastete Erde abgefahren und Altmunition geräumt. Aber alles dauert länger, es wird teurer, und es gibt Widerstand.

Teaser: Four Seasons hat den Zeitplan für die Wiedereröffnung des Park Gstaad angepasst. Statt bis Ende 2026 soll das Hotel nun im Sommer 2027 eröffnen.

In Marseillan entsteht ein Resort- und Wohnprojekt am Wasser: Das Hotel der Luxury Collection und die Markenresidenzen entstehen auf einem rund 6 Hektar großen Grundstück direkt an der Lagune de Thau.

Für die Wiedereröffnung des Grand Hotel Sauerhof in Baden, südlich von Wien, ist ein weiterer Meilenstein erreicht. Nach der Einreichung der Genehmigungsunterlagen werden nun 111 Zimmer, ein umfangreicher Spa-Bereich sowie Gastronomie- und Wellnessangebote konkret geplant.