Fattal Hotel Group steigert Umsatz

| Hotellerie Hotellerie

Die Fattal Hotel Group hat das nach eigenen Angaben erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte hinter sich. Die Gruppe konnte ihren Umsatz um stolze 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 622 Millionen Euro steigern.

Nach dem Gang an die Börse in Tel Aviv wird die Gruppe dort nun mit 1,2 Milliarden Euro bewertet. In Europa stieg der Umsatz ebenfalls: Die Leonardo Hotels erzielten mit 365 Millionen Euro ein Plus von 20 Prozent. Die erst im Dezember 2017 neu gewonnene Hotelkette Jurys Inn spülte im vergangenen Jahr 295 Millionen Euro in die Kasse. Insgesamt wurden 50 neue Häuser ins europäische Portfolio aufgenommen. „Unser Wachstumstempo ist seit dem europäischen Markteintritt vor zwölf Jahren ungebrochen“, erklärt David Fattal, CEO Fattal Hotel Group. „Das Jahr 2018 sehen wir in der Entwicklung bereits jetzt schon als sehr positiv an. Unsere intensive Expansionspolitik und Portfolioerweiterung stehen weiter im Fokus.“

Mehr als 4,8 Millionen Gäste übernachteten im vergangenen Jahr in den europäischen Leonardo Hotels. Das entspricht eine Steigerung von 19,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch der RevPar konnte um 2,3 Prozent auf 71 Euro gesteigert werden. In die Renovierung bestehender Häuser investierte die Gruppe im letzten Jahr mehr als 20 Millionen Euro. In Deutschland stieg der Umsatz um sieben Prozent auf 275 Millionen. Euro. Mit 75 Prozent Anteil am Gesamtumsatz bleibt Deutschland damit der größte Markt in Europa. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zuwachs für die Hotelsparte von Coffee Fellows: Die Kaffeekette übernimmt das KH Hotel in Geisenfeld bei Ingolstadt. Der Immobilienspezialist Christie & Co begleitete den Verkauf des 40 Zimmer umfassenden Designhotels, das fortan Teil des wachsenden bundesweiten Portfolios von Coffee Fellows ist.

Wegen massiver Mängel im Brandschutz und verstrichener Fristen musste das traditionsreiche Hôtel du Golf et des Sports in Crans-Montana polizeilich geschlossen werden. Die Gemeinde und der Tourismusverband unterstützen nun bei der Umquartierung der Gäste.

Die insolvente Revo Hospitality-Gruppe meldet sich zu Wort: Das Unternehmen sagt, dass der Betrieb von 125 Häusern stabilisiert sei. Insolvenzgelder sind an die Mitarbeiter ausgezahlt. CEO Ruslan Husry trat nur wenige Tage nach dem Gang zum Gericht als Gastgeber im Grandhotel Belvédère in Davos beim Weltwirtschaftsforum auf.

Die Schörghuber Zukunftsstudie 2026 zeigt: Hotels sind für die junge Generation das Urlaubsdomizil Nummer eins. Trotz Krise investiert die Generation Future gezielt in hochwertige Aufenthalte und soziale Erlebnisse in der Gastronomie.

Die Radisson Collection plant eine umfassende Expansion mit neuen Standorten unter anderem in Paris, Como, Riad und auf Bali. Im Fokus der Wachstumsstrategie stehen die Sanierung historischer Denkmäler sowie die Verknüpfung von Luxushotellerie mit regionalen Kultur- und Gastronomieerlebnissen.

Die Hotelgruppe Meininger setzt ihren Expansionskurs im Vereinigten Königreich und in Irland fort. Nach der für diesen Sommer geplanten Eröffnung in Edinburgh hat das Unternehmen nun einen weiteren Standort in der irischen Hauptstadt Dublin angekündigt.

Das Hotel Kaiserhof Wien begeht in diesem Jahr sein 130-jähriges Bestehen. Das eigentümergeführte Haus im Herzen der österreichischen Hauptstadt nutzt dieses Jubiläum für eine umfassende Modernisierung von Teilen des Gebäudes.

Das zur Oetker Collection gehörende Luxushotel L’Apogée Courchevel präsentiert eine umfassende Modernisierung seiner Innenräume. Für die Neugestaltung zeichnet die US-amerikanische Interior Designerin Kelly Wearstler verantwortlich.

Mailand erwartet zu den Olympischen Winterspielen Rekordwerte in der Hotellerie. Aktuelle Daten von CoStar belegen eine Vorausbuchungsrate von über 85 Prozent in der Spitze und prognostizieren für den Februar signifikante Steigerungen bei der Auslastung und den Durchschnittspreisen.

Die smartments-Gruppe eröffnet in Bielefeld ihr bisher größtes Haus mit 221 Einheiten. Das direkt am Hauptbahnhof gelegene Objekt setzt auf ein digitales Check-in-System sowie ein flexibles Zimmerkonzept für Geschäfts- und Privatreisende.