Finale des Steigenberger Buchsalons mit Frank Schätzing und Vincent Moissonier

| Hotellerie Hotellerie

Mit einem großen Finale ging der Steigenberger Buchsalon im Steigenberger Icon Frankfurter Hof zu Ende. Bis kurz vor Beginn der Talkrunde – moderiert von Denis Scheck und den beiden Gästen, dem langjährigen Sterne-Gastronomen Vincent Moissonier und dem Bestseller-Autoren Frank Schätzing – knarrte die Treppe der ehemaligen Zigarren-Lounge „Cigarrum“ unter den Schritten weiterer Besucher, die sich den letzten Talk des Steigenberger Buchsalons während der 75. Frankfurter Buchmesse nicht entgehen lassen wollten.

„Wir sind sehr stolz, dass wir dieses Format eines Steigenberger Buchsalons, ergänzt durch das Steigenberger Buchrestaurant in den Räumlichkeiten unseres Eventrestaurants, in dieser Form mit unserem Partner, dem Wiesbadener Tre Torri Verlag und dem Verleger Ralf Frenzel, durchführen konnten. Der Zuspruch des Publikums und die Atmosphäre des Buchsalons sind eine enorme Bestätigung für den kühnen Plan“, sagt Stefan Frank, Direktor des Steigenberger Icon Frankfurter Hof. Eigens für den Steigenberger Buchsalon wurde das ehemalige „Cigarrum“ umgebaut – das Mobiliar und wesentliche Teile der Dekorationen stammen aus den Beständen des Hotels. 

Frank Schätzing und Vincent Moissonier

Von Dienstag bis Freitag während der Jubiläums-Buchmesse füllte sich der Buchsalon mit Publikum, darunter zahlreiche Menschen aus Wirtschaft und Kultur. Zum Abschluss der täglichen Talkrunden, moderiert von Denis Scheck, Autor von „Schecks kulinarischem Kompass“ und Literaturkritiker, bekannt aus den TV-Sendungen „Druckfrisch“ (ARD) und „Lesenswert“ (SWR), waren der Bestseller-Autor Frank Schätzing und der langjährige Kölner Zwei-Sterne-Gastronom Vincent Moissonier geladen. An den Abenden vorher hatten Talkgäste wie der Sterne-Koch Max Strohe aus Berlin und der Gourmet-Kolumnist der F.A.Z Jürgen Dollase für spannende Geschichten gesorgt, das Duo Schätzing und Moissonier ließ den letzten Abend zum denkwürdigen Finale werden.

Köln sei zwar die Stadt, in der „alles möglich ist“ (Vincent Moissonier) – als Gastronom solle man aber auch seinen Platz kennen: „Wir sind nur Straßenköter“, kommentiert Moissonier die Köche und Gastronomen, die sich dem Klientel finanzstarker Gäste andienen würden. Auch das Scheitern als Thema kam nicht zu kurz: So änderte der Gastronom Moissonier vor kurzem erst sein Konzept und wandelte sein Lokal vom Sternelokal in eine „bürgerliche Tränke“, um dem enormen Druck der Spitzengastronomie zu entgehen. Frank Schätzing, einst erfolgreich in der Werbeindustrie, kennt diesen Moment, in dem Menschen ausgebrannt sind: Nach dem steten Auf und Ab im Marketing – „Werbung ist die sehr kurze Schriftform, sonst bin ich dafür nicht bekannt“ – sei selbst die Phase nach dem ersten Bestseller keine einfache gewesen.

Steigenberger und der Auftakt mit Events

„Kein anderes Hotel in Frankfurt steht so für die enge Nähe zur Buchmesse wie der Frankfurter Hof. Das war für uns der Ausgangspunkt, mit exzellent besetzten Talkrunden im Buchsalon, einem eigens kreierten Menü der gehobenen deutschen Küche mit sorgfältig ausgewählten Zutaten im Buchrestaurant und einer besonderen Atmosphäre im Haus zum Zentrum für Literatur und Kulinarik zu werden. Das ist uns gemeinsam mit dem Steigenberger Icon Frankfurter Hof vollkommen gelungen, dessen gesamtes Team während dieser Zeit gezeigt hat, was hochwertige Gastlichkeit bedeutet“, resümiert der Ideengeber und Organisator Ralf Frenzel.

„Unbestritten konnten wir gemeinsam demonstrieren, dass solche Konzepte, die Event und gehobene Gastlichkeit verbinden, bei Steigenberger eine Zukunft haben. Der Zuspruch der Gäste und Besucher freut uns sehr – und besonders, dass jeder, der an den Abenden den Buchsalon oder das Buchrestaurant besucht haben, ein Stück dieser besonderen Atmosphäre des Frankfurter Hofs mitnehmen konnte“, sagt Stefan Frank, Direktor des Steigenberger Icon Frankfurter Hof.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Jufa Hotel in der Hamburger HafenCity verzeichnet einen Meilenstein von einer Million Übernachtungen. Parallel dazu steigt die Zahl der Gäste aus Norddeutschland in der Steiermark an.

Mercurius Real Estate plant im Frankfurter Gallus-Viertel den Bau von 577 Serviced Apartments. Das Projekt „Green Cam“ ersetzt eine ursprünglich vorgesehene Büronutzung und soll zusätzlich Gewerbe-, Gastronomie- und Freizeitflächen umfassen.

Die Mitgliedshäuser von Relais & Châteaux haben ihren gemeinsamen Umsatz im Jahr 2025 nach Angaben der Vereinigung um sieben Prozent auf 3,308 Milliarden Euro gesteigert. Grundlage der Auswertung seien die Angaben von 94 Prozent der Mitgliedshäuser, teilte die Kooperation mit.

Das Wein- und Spa-Resort Terra Saar soll im September 2026 in Saarburg eröffnen. Geplant sind 80 Zimmer, 20 Winzerhäuser, ein großer Spa-Bereich sowie gastronomische Angebote mit Fokus auf die Weinregion Saar. Mit Bildergalerie.

Das Circus-Hotel am Berliner Rosenthaler Platz wird Ende Oktober seinen Standort schließen. Das berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf Mitgründer Andreas Becker. Das benachbarte Hostel der Betreibergruppe bleibt laut Bericht bestehen.

IHG erweitert das britisches Portfolio um ein neues Haus der Marke Vignette Collection im Londoner Stadtteil Canary Wharf. Die Eröffnung des Objekts ist für den Sommer 2026 geplant.

Die Hotels der Kooperation Familotel haben im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben einen Nettoumsatz von 336,9 Millionen Euro erzielt. Wie das Unternehmen mitteilt, lagen damit sowohl die Umsätze als auch die durchschnittlichen Erlöse pro Zimmer über den Vorjahreswerten.

Der Hotelverband Deutschland hat die Finalisten seiner diesjährigen Branchenawards benannt. Die ausgewählten Start-ups und Preferred Partner präsentieren ihre Konzepte im Juni am Nürburgring.

Die Motel One Group hat ihr erstes Hotel der Marke The Cloud One Hotels in Portugal eröffnet. Das neue Haus befindet sich in Lissabon und umfasst 88 Zimmer, darunter Suiten sowie Zimmer mit privater Terrasse. Mit Bildergalerie.

CIC Hospitality aus Norwegen übernimmt den Betrieb des Flightgate Munich Airport Hotel in Hallbergmoos bei München. Das Haus mit 212 Zimmern wird künftig unter der Marke Radisson Individuals geführt.