Gastbeitrag: Mit einem Klick zur digitalen Gästereise

| Hotellerie Hotellerie

Für Hotelgäste kann das einchecken in Zukunft über das Smartphone oder den Browser am Rechner unkompliziert und kontaktlos im Vorfeld ihres Aufenthaltes zusammen mit dem notwendigen Identifizierungsverfahren erledigt werden. Laut neuer Beherbergungsmeldedatenverordnung, die Bundesinnenminister Horst Seehofer zuletzt verkündet hat, können Hotelgäste sich künftig auch ohne Unterschrift auf Papier einchecken, wenn sie per Karte bezahlen oder reservieren. Auch wenn der digitale Hotelmeldeschein bereits seit dem 1. Januar 2020 mit Inkrafttreten des novellierten Bundesmeldegesetz zulässig ist, erst mit der vom Bundesinnenministerium erlassenen Rechtsverordnung herrscht für die Hotels Rechtssicherheit beim Prozedere und der Anforderungen an die Schnittstellen.

Jetzt wird die digitale Gästereise vollständig

Weit über die nachhaltigen Aspekte und der Reduzierung an Bürokratie hinaus bietet das kontaktlose Einchecken den Hotels die Möglichkeit, Gäste zu motivieren und das digitale Hotelerlebnis endlich selbst in die Hand zu nehmen. Das bedeutet, Hotelgäste können fortan nicht nur online buchen und bezahlen, sondern ihren Meldeschein am Mobiltelefon von unterwegs, am Tablet an der Rezeption oder am Check-In-Kiosk bei später Anreise ausfüllen, anschließend einchecken (sogar inklusive des Erhalts des Zimmerschlüssels am Kiosk oder Mobiltelefon), sowie selbständig auschecken und ihre Rechnung per E-Mail erhalten.

Umfragen zeigten schon in der Vergangenheit, dass vor allem Geschäftsreisende, die  auch bei Flugreisen Online-Checkins und mobile Bordkarten auf dem Smartphone bereits längst nutzen, genauso bei ihren Hotelaufenthalten verfahren möchten und sich ihre Unterkünfte auch verstärkt nach diesen Kriterien aussuchen würden. Und gerade junge Leute, die ja die nächste Generation von Geschäftsreisenden stellen, werden mit Sicherheit keine Hotels mehr auswählen werden, die keine digitalen und mobilen Optionen zum Buchen, Bezahlen und Einchecken anbieten.

So digitalisieren Hoteliers auf Knopfdruck die Gästereise

Für einen Hotelier, der mit einem Cloud-PMS arbeitet, wie apaleo aus München es anbietet, ist die “Digital Guest Journey” nur einen Klick entfernt: Im apaleo App-Store wählt er lediglich die Anwendung aus, die seinen Vorstellungen einer digitalen Guest Journey am ehesten entspricht und verbindet sie im Nu mit dem apaleo PMS. apaleo basiert auf einer vollständigen und offenen API und hat damit die weltweit offenste Plattform für PMS-Drittsysteme entwickelt. Die apaleo API arbeitet immer in beide Richtungen und kann damit Daten auch in das apaleo-PMS zurück übertragen.

Kontaktlose, sichere Rezeption mit leicht zu bedienendem Check-In-Kiosk

Das Smartphone wird zum Alleskönner. Mit der Hotelbird-App können Gäste völlig kontaktlos einchecken, via mobile key ins Zimmer gelangen, selbstständig bezahlen und auschecken. Möglich sind auch die Bedienung von Liften und weiteren öffentlichen Türen sowie das Abrufen zusätzlicher Infos zum Hotel.

Eine mobile Lösung bietet auch Code2Order, ein Vorreiter in Sachen digitales Hotelerlebnis, bei dem schon heute die Hotelgäste alle Schritte vom Check-In bis zum Check-Out mobil selbst vornehmen können. Auch die Rezeption wird kontaktlos, da der Mitarbeiter dank Tablet-Lösung die fehlenden Datenfelder und die Unterschrift des Gastes digital einsammeln und damit direkt ins PMS übertragen kann.

Für eine Kiosk-Lösung vor Ort bietet sich beispielsweise abitari an, ein Anbieter, der mit seinem Check-In-Kiosk nicht nur das Ausfüllen des digitalen Meldescheins ermöglicht, sondern auch den Scan des Reisepasses für ausländische Gäste, die Bezahlung per Kreditkarte und die Erstellung von Schlüsselkarten unterstützt.

Der immense Vorteil für die Hotels? Zufriedene Hotelgäste, die Wert auf eine kontaktlose, digitale Guest Journey lieben, sowie Arbeitserleichterung und mehr Schutz für Gäste und Mitarbeiter bei der Reservierung und an der Rezeption.

“Viele unserer Kunden setzen bereits auf die digitalen Tools zum Online-Checkin-Prozess und möchten es nicht mehr missen. Besonders die schnelle Einrichtung über den apaleo-Appstore hat sie beeindruckt. Für die Hotels und die Gäste bricht damit die Zukunft des Reisens an”, so Uli Pillau, Gründer von apaleo. 

Über die apaleo GmbH
Hotels benötigen auf sie zugeschnittene Technologie und Systeme, um die Komplexität ihres Geschäfts zu bewältigen. Das Herzstück dabei ist das Property Management System (PMS), das Verfügbarkeit und Reservierungen, Raten & Preise, Rechnungsstellung, Zahlungen und mehr verwaltet. Dazu kommen Systeme wie CRM, CRS, Upselling, Review Monitoring, Distributions- und Channel-Management, Forecasting, Business Intelligence Reporting und vieles mehr. Hoteliers verlassen sich auf all diese Tools. Doch viele davon sind aufgrund von veralteten und geschlossenen PMS nicht oder nur schlecht integriert. Dies bereitet der gesamten Hotelindustrie schon lange große Schwierigkeiten.

Die vollkommen offene PMS-Plattform von apaleo verbindet alle Drittssysteme in der Hotellerie schnell und nahtlos. Als erstes PMS, das ausschließlich auf einer vollständig freien 2-Wege-API basiert, können Hotels Apps und anderen Anwendungen Zugriff auf alle in apaleo gespeicherten Informationen gewähren und ihnen erlauben, Daten in das apaleo Cloud PMS zurückzuschreiben. Die “öffentliche API” von apaleo ermöglicht es Hoteliers, ihr Geschäft ohne große Risiken, Integrationsprobleme, lange Wartezeiten und versteckte Gebühren weiterzuentwickeln. Als echtes mobiles Cloud PMS ist apaleo immer Multi-Hotel fähig, ohne zusätzliche Gebühren. Auch der Wechsel vom Alt-PMS auf apaleo passiert schnell und ohne zusätzliche Kosten, vorhandene Daten werden dabei übernommen. Software-Developer und -Anbieter können sich problemlos mit apaleo verbinden, und Hotels können einfach sogar ihre eigenen, individuellen Apps entwickeln. Anwendungen im apaleo Store werden mit einem Klick mit vorintegrierten innovativen Apps - für Gäste oder Hotelmitarbeiter - verbunden. Erfahren Sie mehr unter www.apaleo.com/de


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.