Generator-Hostels übernimmt Freehand-Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Die Generator-Hostels, die unter anderem in Hamburg und Berlin für „erschwinglichen Luxus“ stehen wollen, übernehmen vier US-amerikanische Freehand-Hotels und deren Gastronomie. Für die Marke Freehand bezahlt Generator 400 Millionen Dollar.

Nach der Übernahme der Marke betreibt Generator insgesamt 18 Immobilien weltweit, darunter die Freehand Hotels in New York, Los Angeles, Chicago und Miami. Das ursprüngliche Portfolio des Unternehmens, zu dem auch das Generator Miami und das zukünftige Generator Washington, D.C. gehören, wird sich nicht verändern.

Die Übernahme der vier Freehand-Hotels, die unter der Marke bestehen bleiben, soll Genrator eine bessere Ausgangsbasis in Nordamerika bieten. Pläne, die Häuser zu Generator-Hostels zu machen, bestehen derzeit nicht. Generator war selbst im Jahr 2017 vom Queensgate Investments Fund II LP, der von Queensgate Investments, einem Private Equity-Immobilienfondsmanager, verwaltet wird, für 450 Millionen Euro gekauft worden.

"Eines der Grundprinzipien von Generator ist es, dem modernen Reisenden ständig das beste und innovativste Erlebnis zu bieten, egal wohin er geht. Mit der starken Markenidentität von Freehand und dem überwältigend positiven Ruf in den USA ist die Aufnahme ihrer Hotels in das Generator-Portfolio eine natürliche Ergänzung für uns. Diese Akquisition ist nicht nur von großer strategischer Bedeutung für unser Unternehmen, sondern wird es beiden Marken auch ermöglichen, ein neues Publikum zu erreichen und Gäste auf neue und einzigartige Weise zu bedienen", sagte Alastair Thomann, Chief Executive Officer von Generator.

Puneet Kanuga, Investment Director bei Queensgate Investments, sagte: "Die Übernahme von Freehand ist von strategischer Bedeutung für Generator, und das kombinierte Portfolio repräsentiert eine der objektreichsten Lifestyle-Hospitality-Plattformen weltweit, mit 19 Hotels in 17 Gateway-Städten. Es findet jetzt ein erheblicher Schub statt, um die Präsenz sowohl von Freehand als auch Generator im Vereinigten Königreich und in Kontinentaleuropa auszuweiten, und es werden Geschäftsgelegenheiten in London, Edinburgh, Mailand, Amsterdam und weiteren europäischen Gateway-Städten untersucht."

Seit seiner Gründung in Europa im Jahr 2011 hat sich Generator zu einer Marke entwickelt, die mit designorientierten Immobilien in wichtigen europäischen Zentren wie Amsterdam, Madrid, Paris, Rom, Berlin und Paris bekannt wurde. Mit ihrer Mischung aus Design zu erschwinglichen Preisen will die Marke „cool Kid“ der Hotelerie sein. Der nächste Schritt im Plan von Generator zum Ausbau seiner nordamerikanischen Präsenz ist die bevorstehende Immobilie in Washington, D.C., die 2020 eröffnet wird.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.