Geschäftsreisende setzen auf Chatbots

| Hotellerie Hotellerie

Vielen Geschäftsreisenden ist es offenbar egal, ob sie bei der Buchung mit einem Chatbot oder mit einem Menschen sprechen, so eine Studie von Booking.com Business. Wie unter anderem Travolution berichtete, bevorzugen 80 Prozent der Studienteilnehmer bei der Buchung ihrer Reise zudem sogenannte Self-Service-Methoden. 

Chatbots, die mit Reise- und Unterkunftsanbietern verbunden sind, seien ein immer wertvolleres Werkzeug für Geschäftsreisende, erklärte das Unternehmen. Diese würden die künstliche Intelligenz vermehrt nutzen, um zum Beispiel das Wetter zu checken, Transportmöglichkeiten zu recherchieren oder Kundensupport zu erhalten. Genau die Hälfte der Umfrageteilnehmer gab an, dass es ihnen dabei nichts ausmacht, ob sie mit einer realen Person oder einem Computer sprechen würden. Wichtiger sei, dass ihre Fragen beantwortet werden.

Reibungslose Reiseerlebnisse

Auch Booking.com verfügt natürlich über einen entsprechenden Buchungsassistenten. Dieser beantwortet Fragen zu Themen wie Bezahlung, Transport, Ankunfts- und Abfahrtszeiten, Datumsänderungen oder WLAN am Zielort. Der Booking Assistant sei in der Lage, fast die Hälfte dieser Kundenanfragen automatisch zu bearbeiten. Schließlich wollten Geschäftsreisende sicherstellen, dass das Unbekannte auf ein Minimum reduziert werde, um so unnötigen Stress zu vermeiden. Aber es gebe immer noch Platz für die menschliche Interaktion, erklärte Booking.com: Weiß der Assistent bei einer Frage nicht mehr weiter, bittet er um Hilfe bei den menschlichen Mitarbeitern im Kundenservice. Bei künstlicher Intelligenz gehe es schließlich nicht darum, die menschliche Interaktion zu ersetzen. Stattdessen solle ein noch persönlicheres, unmittelbar erfreuliches und reibungsloses Reiseerlebnis für die Verbraucher ermöglicht werden.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Jufa Hotel in der Hamburger HafenCity verzeichnet einen Meilenstein von einer Million Übernachtungen. Parallel dazu steigt die Zahl der Gäste aus Norddeutschland in der Steiermark an.

Mercurius Real Estate plant im Frankfurter Gallus-Viertel den Bau von 577 Serviced Apartments. Das Projekt „Green Cam“ ersetzt eine ursprünglich vorgesehene Büronutzung und soll zusätzlich Gewerbe-, Gastronomie- und Freizeitflächen umfassen.

Die Mitgliedshäuser von Relais & Châteaux haben ihren gemeinsamen Umsatz im Jahr 2025 nach Angaben der Vereinigung um sieben Prozent auf 3,308 Milliarden Euro gesteigert. Grundlage der Auswertung seien die Angaben von 94 Prozent der Mitgliedshäuser, teilte die Kooperation mit.

Das Wein- und Spa-Resort Terra Saar soll im September 2026 in Saarburg eröffnen. Geplant sind 80 Zimmer, 20 Winzerhäuser, ein großer Spa-Bereich sowie gastronomische Angebote mit Fokus auf die Weinregion Saar. Mit Bildergalerie.

Das Circus-Hotel am Berliner Rosenthaler Platz wird Ende Oktober seinen Standort schließen. Das berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf Mitgründer Andreas Becker. Das benachbarte Hostel der Betreibergruppe bleibt laut Bericht bestehen.

IHG erweitert das britisches Portfolio um ein neues Haus der Marke Vignette Collection im Londoner Stadtteil Canary Wharf. Die Eröffnung des Objekts ist für den Sommer 2026 geplant.

Die Hotels der Kooperation Familotel haben im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben einen Nettoumsatz von 336,9 Millionen Euro erzielt. Wie das Unternehmen mitteilt, lagen damit sowohl die Umsätze als auch die durchschnittlichen Erlöse pro Zimmer über den Vorjahreswerten.

Der Hotelverband Deutschland hat die Finalisten seiner diesjährigen Branchenawards benannt. Die ausgewählten Start-ups und Preferred Partner präsentieren ihre Konzepte im Juni am Nürburgring.

Die Motel One Group hat ihr erstes Hotel der Marke The Cloud One Hotels in Portugal eröffnet. Das neue Haus befindet sich in Lissabon und umfasst 88 Zimmer, darunter Suiten sowie Zimmer mit privater Terrasse. Mit Bildergalerie.

CIC Hospitality aus Norwegen übernimmt den Betrieb des Flightgate Munich Airport Hotel in Hallbergmoos bei München. Das Haus mit 212 Zimmern wird künftig unter der Marke Radisson Individuals geführt.