Goldmann Sachs kauft Casa Cook und Cook's Club

| Hotellerie Hotellerie

Die chinesische Fosun Tourism Group hat ihren Geschäftsbereich FTC Hotels, zu der die beiden früheren Thomas-Cook-Marken Casa Cook und Cook’s Club gehören, an Goldman Sachs verkauft. Über den Kaufpreis der 16 Franchise-Häuser wurde nichts bekannt.

FTC Hotels, das Franchise-Unternehmen für Lifestyle-Hotels, zu dem die beiden Lifestyle-Marken Casa Cook und Cook's Club gehören, wurde von der Immobiliensparte von Goldman Sachs Asset Management ("Goldman Sachs") zu einem nicht genannten Preis übernommen.

Die Marken Casa Cook und Cook's Club umfassen 16 Franchise-Häuser am Mittelmeer und am Roten Meer. Die Investition von Goldman Sachs Asset Management soll die Expansion in europäischen Destinationen beschleunigen.

Casa Cook ist Kollektion von Lifestyle-Boutiquehotels, die sich an eine wachsende Generation von Individualreisenden richtet. Architektur, Inneneinrichtung und individuelle Angebote variieren je nach Standort und Hotel. Die 2016 mit dem Casa Cook Rhodos gestartete Casa Cook-Kollektion umfasst fünf Häuser, drei in Griechenland (Mykonos, Samos und Rhodos) und zwei in Ägypten (El Gouna und North Coast). Casa Cook war einst vom bekannten Designer Remo Masala im Auftrag von Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser entwickelt worden.

Cook's Club Hotelkonzept, das sich an Millennials und Kosmopoliten richtet, die Wert auf gute Zeiten und hochwertige Erlebnisse mit Freunden legen. Die zählt 11 Hotels in der Türkei, Griechenland, Ägypten, Spanien und Bulgarien ein unverfälschtes Erlebnis.

Alessandro Dassi, Geschäftsführer der Marke, sagte zu der Übernahme "Dies ist eine aufregende Zeit für beide Marken und ein Schritt, der es ihnen ermöglichen wird, das Urlaubserlebnis unserer Gäste weiter zu verbessern. Die Investition von Goldman Sachs ist ein Beweis für die Stärke unserer Marken und ihr einzigartiges Angebot im wachsenden Marktsegment der Lifestyle-Resorts. Gemeinsam werden wir den Unternehmenswert weiter steigern und die Marken auf die nächste Stufe heben."

Nabil Aquedim, Managing Director bei Goldman Sachs Asset Management, fügte hinzu: "Diese Investition steht im Einklang mit unserer Strategie, ein Portfolio differenzierter Hotels und Resorts im gesamten Mittelmeerraum aufzubauen. Wir freuen uns darauf, mit Alessandro und seinem Team zusammenzuarbeiten, um die von ihnen geschaffenen Marken in ganz Europa weiter auszubauen".

Weitere Informationen über Casa Cook und seine Häuser finden Sie unter www.casacook.com, weitere Informationen über Cook's Club unter https://www.cooksclub.com.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.