Grand Hotel Esplanade in Berlin bleibt doch geöffnet

| Hotellerie Hotellerie

Eigentlich sollte das Grand Hotel Esplanade in Berlin zum 31. März schließen und dann teils abgerissen und renoviert werden. Bei diesem Schritt soll die Zimmerzahl von aktuell 350 auf 188 reduziert werden. Jetzt ist klar, dass das Hotel bis auf Weiteres doch geöffnet bleibt.

„Das Sheraton Grand Hotel Esplanade, das von der HR-Gruppe betrieben wird, ist und bleibt so lange geöffnet, bis alle erforderlichen Vorbereitungen abgeschlossen sind, die für den Beginn der Umbau- und Erweiterungsarbeiten notwendig sind“, teilte der Eigentümer gegenüber „Hotel vor9“ mit. Buchungen werden aktuell wieder entgegengenommen, auch wenn die mehr als 80 Mitarbeiter des Fünf-Sterne-Hotels bei einer Betriebsversammlung bereits über die Schließungspläne informiert wurden. (Tageskarte berichtete)

Das heutige Grand Hotel Esplanade wurde kurz vor der Wiedervereinigung 1988 in West-Berlin eröffnet. Nach mehreren Eigentümerwechseln wurde das Hotel 2022 von der HR-Group betrieben und trägt seit fast acht Jahren den Namen Sheraton Berlin Grand Hotel Esplanade. Das Haus war auch bekannt für seine Harrys New York Bar. In der bis 2005 der bekannte Bar Keeper Andreas Lanninger hinter dem Tresen stand. Die Bar bereits im Jahr 2016 dicht.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Investmentgesellschaft Ardian und die Wohnplattform Rockfield haben eine Mehrheitsbeteiligung an dem Hybridhotel The Social Hub in Berlin am Alexanderplatz erworben. Die Transaktion markiert den ersten Schritt der neuen Wachstumsstrategie.

Stayery expandiert nach Österreich und realisiert gemeinsam mit der Real-Treuhand Immobilien ein neues Haus in Wien. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Anfang 2030 vorgesehen.

Wenn Prozesse digitalisiert und automatisiert werden, muss dies immer mit einem finanziellen ROI einhergehen, sagt Lukas Fritschi, CEO von b_smart hospitality in einer neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“. Wie das insbesondere auch Hotels in B-Lagen gelingen kann und welche Balance dabei wichtig ist, lesen Sie im Beitrag – oder hören Sie im Gespräch mit Host Oliver Meyer.

Die IHG-Marke Ruby hat mit dem Ruby Lilou ihr erstes Hotel in Frankreich eröffnet. Das Haus in Marseille verfügt über 237 Zimmer und wird gemeinsam mit dem neuen Ruby Yani Workspace betrieben.

Novum Hospitality weist für 2025 Gesamterlöse von 450,9 Millionen Euro aus, 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Zugleich integrierte die Hotelgruppe 40 Bestandshotels in die IHG-Systeme und sicherte acht Neubauprojekte.

Likestay erweitert sein Portfolio um zwei gepachtete Hotels auf rund 250 Zimmer. In Bochum übernimmt die Marke den Betrieb des bisherigen Wald & Golfhotels Lottental aus der Insolvenz, in Regensburg das bisherige Atrium im Park Hotel.

Aroundtown hat auch das HanseDom Hotel in Stralsund an Sunday Hotels vermietet. Das Hotel soll vollständig renoviert und dafür vorübergehend geschlossen werden; parallel ist eine Modernisierung des HanseDom geplant.

Premier Inn plant ein Hotel mit 244 Zimmern im Münsteraner Quartiersensemble „Drei Schwestern“. Das Haus am Dortmund-Ems-Kanal soll 2029 eröffnet werden.

Hotel Indigo hat weltweit das 200. Hotel eröffnet. Die zur IHG-Hotelgruppe gehörende Marke verdoppelte damit seit 2019 die Zahl ihrer eröffneten Häuser. Weitere 134 Hotels befinden sich derzeit in der Entwicklung.

Generator erweitert seine Präsenz in London und Paris. Das Unternehmen übernimmt das Novotel London Greenwich und unterzeichnet einen Managementvertrag für ein Bürogebäude im 13. Pariser Arrondissement.