Greenview eröffnet Chalets in Brandenburg

| Hotellerie Hotellerie

Christian und Marko Schneider eröffnen am 1. Mai 2026 ein neues Beherbergungskonzept namens Greenview im brandenburgischen Tornow. Wie das Unternehmen mitteilt, entstehen im Ruppiner Seenland sechs Chalets, die vollständig aus Kiefernholz gefertigt wurden und einzeln oder als Gruppe gebucht werden können. Das Projekt verbindet die beruflichen Hintergründe der beiden Gründer, von denen einer als Hotelier und Gastronom sowie der andere als Bauingenieur tätig ist.

Sechs Holzhäuser mit Außenterrassen

Nach Angaben der Betreiber verfügen die Wohneinheiten über eine Fläche von jeweils 60 Quadratmetern, die sich auf zwei Schlafzimmer im Erdgeschoss und auf einer Empore verteilen. Zur Ausstattung gehören eine Küche mit Geräten wie Backofen und Geschirrspüler sowie ein separates Badezimmer. Während alle Einheiten mit einer Außenterrasse und entsprechenden Möbeln versehen sind, verfügen zwei der Unterkünfte zusätzlich über einen Whirlpool.
 

Für die Gestaltung der Innenräume zeichnet das Berliner Designbüro weStudio unter der Leitung von Piotr Wiśniewski verantwortlich. Das Konzept setzt auf großflächige Fensterfronten und eine Inneneinrichtung in Erd- und Grüntönen, die durch maßgefertigte Möbel und ausgewählte Einzelstücke ergänzt wird. Das Unternehmen betont dabei eine klimafreundliche Bauweise der Objekte.

Gemeinschaftliche Einrichtungen

Zusätzlich zu den privaten Unterkünften umfasst das Areal gemeinschaftlich nutzbare Flächen. Dazu gehören eine Waldterrasse für Yoga-Übungen, eine Sauna sowie eine sogenannte Gemeinschaftszone mit einer Außenküche für Grillveranstaltungen. Wie der Veranstalter mitteilt, werden den Gästen Fahrräder und Kanus kostenfrei zur Verfügung gestellt, um die umliegenden Wälder und Badestellen zu erkunden.

Die Versorgung der Gäste erfolgt teilweise über die unmittelbare Nachbarschaft. In der Nähe der Chalets befinden sich ein Restaurant in der Mühle Tornow sowie ein Hofladen, der regionale Erzeugnisse und Backwaren anbietet.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Was rechtfertigt einen Zimmerpreis von mehreren tausend Franken pro Nacht? Viele würden spontan an spektakuläre Einrichtung, Sterne-Gastronomie oder den Blick auf den St. Moritzersee denken. Für Pia Baumann, Director Front of House im Luxus-Hotel Grace La Margna in St. Moritz, liegt die Antwort an einer ganz anderen Stelle: bei den Menschen.

Das Riva Hotel Konstanz erweitert sein Angebot zum 1. September um zwei neue Penthouse-Suiten mit Blick auf den Bodensee. Damit erhöht sich die Gesamtkapazität des Fünf-Sterne-Superior-Haus auf insgesamt 73 Zimmer und Suiten.

Das legendäre Hotel Adlon soll verkauft werden - doch dafür braucht es die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter. Nun kommt aus deren Kreisen Kritik an dem Vorhaben.

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.