Habyt eröffnet neues Aparthotel in Wien

| Hotellerie Hotellerie

Co-Living-Anbieter Habyt nimmt am 1. August den ersten Standort in der österreichischen Hauptstadt in Betrieb. Wie das Unternehmen mitteilt, umfasst das Habyt Vienna an der Bruno-Marek-Allee insgesamt 319 Studios und Apartments. Die Räumlichkeiten sind für eine variable Aufenthaltsdauer konzipiert, die von einer einzelnen Nacht bis zu mehreren Monaten reicht.

Flexibles Angebot für Kurzzeitgäste

Das Aparthotel im Nordbahnviertel ist als Kombination aus privaten Wohneinheiten und öffentlichen Bereichen angelegt. Neben den mit Küchen oder Kitchenetten ausgestatteten Apartments stehen den Gästen Coworking-Flächen, ein Fitnessstudio sowie ein Wellnessbereich mit Sauna und Hammam zur Verfügung. Laut Unternehmensangaben richte sich das Konzept an Geschäftsreisende, Kongressbesucher sowie an Remote Worker. Die Buchungen für das Haus seien bereits über die Internetpräsenz der Marke möglich.

Bei der Errichtung des Objekts durch Strabag Real Estate kam nach eigenen Angaben ein besonderer Fokus auf den Einsatz ressourcenschonender Materialien zum Tragen. Für die Gebäudestruktur wurde CO₂-optimierter Beton verwendet, der im Vergleich zu konventionellen Baumaterialien eine Einsparung von 47 Prozent an Kohlendioxid erziele. Ergänzt wird die bauliche Gestaltung durch eine begrünte Fassade sowie eine Dachbegrünung.

Natürliche Dämmstoffe verbessern Raumqualität

Für die Isolierung der Innenwände sowie der Fensterdichtungen wurden nach Angaben des Projektentwicklers Schafwollstopfschnüre anstelle von klassischem PU-Schaum eingesetzt. Diese Dämmstoffe sollen eine hygroskopische Wirkung entfalten, Feuchtigkeit regulieren und zudem Schadstoffe aus der Raumluft filtern. Reinhard Hoch, Projektleiter bei Strabag Real Estate, betont, dass das Vorhaben das Ziel verfolge, ressourcenschonende Bauweisen erfolgreich in großvolumigen gewerblichen Projekten umzusetzen.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das legendäre Hotel Adlon soll verkauft werden - doch dafür braucht es die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter. Nun kommt aus deren Kreisen Kritik an dem Vorhaben.

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.