Hilton plant Waldorf Astoria New York Wiedereröffnung in 2024

| Hotellerie Hotellerie

Das Waldorf Astoria New York, steht seit mehr als einem Jahrhundert für Glamour und Luxus in New York City. Die Nobelherberge wird seit 2017 renoviert. Jetzt hat Hilton die Eröffnung für voraussichtlich Ende 2024 angekündigt. Neben Hotelzimmern gibt es in dem Gebäude auch Apartments, die ab 1,8 Millionen Dollar angeboten werden.

Nach einer umfassenden Renovierung, unter der Leitung des Innenarchitekten Pierre-Yves Rochon wird im Waldorf Astoria New York mit seinen 375 Hotelzimmern und 375 Suiten wird die ursprüngliche Art-Déco-Architektur beibehalten. Das Haus wird mit modernen Möbeln, opulenten Oberflächen und erhaltenen Hotelartefakten wie dem Klavier von Cole Porter ausgestattet.

Das Hotel wird einige der größten Zimmer und Suiten in Manhattan, ein 2.800 Quadratmeter großes Hotel-Spa, ein Fitnesscenter, ein Restaurant und fast 3.300 Quadratmeter Veranstaltungsräume bieten, darunter Räume wie den Grand Ballroom, den Jade Room und den Astor Salon.

Bereits seit 2017 wird das legendäre Waldorf Astoria in New York aufwendig saniert und umgebaut. In dem 52-stöckigen Hotel mit den zwei Türmen entstehen 375 Hotelzimmer und genauso viele Eigentumswohnungen. Und die stehen derzeit zum Verkauf. In 2024 sollen die Luxus-Apartments einzugsbereit sein.

Wer sich den Traum von der Luxus-Immobilie im Waldorf Astoria erfüllen möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Wie das Handelsblatt berichtet, reichen die Preise von 1,8 Millionen Dollar für ein Ein-Zimmer-Apartment bis zu 18,5 Millionen Dollar für eine Vier-Zimmer-Wohnung mit rund 300 Quadratmetern. Wer eine Wohnung mit Terrasse, oder einen Blick auf das Chrysler Building haben möchte, der muss extra zahlen. Der Preis für die beiden Duplex-Wohnungen in den zwei Türmen ist angeblich so geheim, dass Interessenten im Vorfeld sogar ein Verschwiegenheitsabkommen unterzeichnen müssen, berichtet das „Handelsblatt“. Erst dann würde ihnen der Preis mitgeteilt werden.

Zum Kaufpreis kommt außerdem noch eine monatliche „Maintenance“-Gebühr in Höhe von 2,12 Dollar pro Quadratfuß, die u.a. Treppenreinigung, warmes Wasser und Concierge-Service und Pool-Benutzung abdeckt. Außerdem stehen den künftigen Bewohnern nach Handelsblatt-Informationen ein Wellness-Bereich, Dinner-Räume mit professionellen Köchen sowie Terrassen und Meeting-Räume zu Verfügung. Weitere Hotel-Dienste, wie etwa den Zimmerservice oder das Restaurant, können Wohnungseigentümer ebenfalls mit einem Rabatt nutzen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelgruppe Dormero expandiert weiter auf dem österreichischen Markt und übernimmt das bisherige Amedia Hotel Wels. Das Haus am Welser Stadtplatz, das vielen noch unter dem Namen Kremsmünsterer Hof bekannt ist, war zuvor Teil der Amedia Hotel GmbH. Diese gehört zur Revo Hotelgruppe und befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren.

Ein 20-jähriger Hacker hat das Online-Bezahlsystem von Reiseportalen ausgetrickst und Luxus-Suiten für nur einen Cent gemietet. Die Flucht in den Luxus endete für den jungen Spanier schließlich im Madrider Hotel Ritz – auch wegen seiner eigenen Mitteilsamkeit in den sozialen Medien.

Die Revitalisierung des traditionsreichen Dom-Hotels in Köln nimmt weiterhin mehr Zeit in Anspruch als zuletzt geplant. Inzwischen wird die baubehördliche Abnahme des Objekts am Roncalliplatz erst im zweiten Quartal 2026 erwartet. Ursprünglich war eine Eröffnung für Ende 2023 anvisiert worden war.

Das Seehotel Niedernberg reagiert auf wachsende Gästezahlen und eröffnet in der renovierten Orangerie ein zweites Restaurant. Mit Fokus auf Menü-Gäste und verbesserter Akustik schafft das Haus zusätzliche Kapazitäten und mehr Flexibilität für den operativen Betrieb.

Airbnb richtet seine Wachstumsstrategie verstärkt auf die klassische Hotellerie aus. Wie das Unternehmen bekanntgab, soll die stärkere Integration von Boutique- und Individualhotels den adressierbaren Markt signifikant vergrößern.

Das Amtsgericht Charlottenburg hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über die Amedia Hotel GmbH angeordnet und Lucas Flöther zum Verwalter bestellt. Geschäftsführer der Gesellschaft mit Geschäftsanschrift in Österreich, ist Robert Kennedy, der zudem als Managing Director Strategy der Revo Hospitality Group tätig ist.

Die Radisson Hotel Group erweitert ihre Präsenz in der österreichischen Hauptstadt. Gemeinsam mit der Odyssey Hotel Group wurde der Vertrag für das Radisson RED Vienna Danube Riverside unterzeichnet. Das Neubauprojekt soll im Jahr 2029 eröffnen und ist das zweite Haus dieser Marke in Wien.

Das geplante Wellness-Resort in der Metelener Heide rückt näher an die Umsetzung. Laut Architekt Lukas Jocks befindet sich das 80-Betten-Projekt des Investors Johannes Nergiz auf einem guten Weg. Die Planungsphase soll im ersten Halbjahr abgeschlossen sein.

Das Fünf-Sterne-Hotel Interalpen in Telfs in Tirol hat auf Berichte über gravierende Missstände im Küchenbereich reagiert. Nach Veröffentlichungen des Magazins Dossier über den Umgang mit Auszubildenden hat die Geschäftsführung des Hauses auf dem Seefelder Hochplateau arbeitsrechtliche Schritte eingeleitet.

IHG startet mit der Noted Collection eine neue Marke im Premium-Segment, die speziell auf die Konversion unabhängiger Individualhotels ausgerichtet ist. Es ist die 21. Marke im Portfolio und bereits die elfte Neuvorstellung des Konzerns in den vergangenen elf Jahren.