Hilton Trends Report beleuchtet Unterschiede zwischen den Generationen

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Laut einer neuen globalen Studie von Hilton geben fast die Hälfte (48 Prozent) der Deutschen an, dass sie ihre Ausgaben für Reisen nächstes Jahr priorisieren, und bereit sind für Reisen mehr Geld als in diesem Jahr auszugeben. Der wichtigste Grund für eine Reise im Jahr 2024 ist es, sich auszuruhen und neue Energie zu tanken. Kultur und Erlebnisse bestimmen die Wahl des Reiseziels, und die Mehrheit der deutschen Geschäftsreisenden plant, eine Reise zu verlängern, indem sie diese mit Freizeitaktivitäten kombinieren.

Die Studie erscheint anlässlich der Veröffentlichung des Hilton Trends Report 2024 – eine globale Umfrage, die den Wandel des Reiseverhaltens und der Reiseinteressen beleuchtet und die wichtigsten Trends weltweit und nach Ländern aufzeigt. Der Bericht gibt Einblicke, wie jede Generation das Reisen sieht - von der digital-affinen Generation Z bis zu den erfahrenen Babyboomern. Er deckt vier Themen auf, die im Jahr 2024 und darüber hinaus als Katalysatoren für Veränderungen und Innovationen im Reisebereich erwartet werden.

Deutsche priorisieren Ausgaben für Urlaube und Entspannung

Trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Herausforderungen hat das Reisen weltweit weiterhin oberste Priorität. Auch 48 Prozent der Deutschen reduzieren ihre Ausgaben in anderen Lebensbereichen, um dem Reisen in den nächsten zwölf Monaten den Vorrang zu geben. Für deutsche Reisende ist der Hauptgrund für einen Urlaub im nächsten Jahr, sich zu erholen und neue Energie zu tanken. Dies wird dadurch bestätigt, dass mehr als die Hälfte (55 Prozent) der deutschen Reisenden einen Resort-Urlaub einem Städteurlaub vorziehen.

Trends für Geschäftsreisen werden die Erwartungen neu definieren

Die Arbeitsweisen haben sich erheblich gewandelt – unter anderem hat sich geändert, wann, wo und wie die Menschen ihren beruflichen Aufgaben nachgehen – und es haben sich neue geschäftliche Trends herausgebildet, einschließlich gemischter „Bleisure-Reisen“, längerer Aufenthalte und der steigenden Beliebtheit von Sekundärmärkten.
 
Die Mehrheit der deutschen Geschäftsreisenden (56 Prozent) gibt an, eine Geschäftsreise zu verlängern, um vor oder nach der Arbeit Freizeit zu haben. Fast drei Viertel (70 Prozent) der deutschen Geschäftsreisenden wollen auf ihren Reisen die lokale Kultur und Küche kennen lernen, und fast die Hälfte (46 Prozent) zieht in Erwägung, einen Freund oder ein Familienmitglied auf eine Geschäftsreise mitzunehmen. Auch das Arbeiten aus der Ferne erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit: 61 Prozent der Befragten geben an, dass sie planen, von einem beliebigen Ort ihrer Wahl aus zu arbeiten.

Kultur und Erlebnisse werden Entscheidungen über Freizeitreisen beeinflussen

Kulinarische Erlebnisse, Kultur und Verbindungen inspirieren die Menschen bei ihren Reiseentscheidungen, da sie Erlebnissen zunehmend Vorrang vor materiellen Dingen einräumen. Über alle Generationen hinweg liegt der Schwerpunkt der Reisenden weltweit auf kulinarischen Erlebnissen (49 Prozent), dicht gefolgt von Entdeckungen und Abenteuern (47 Prozent).
 
Für deutsche Reisende stehen Verwöhnung und Genuss ganz oben auf der Prioritätenliste für Reisen im Jahr 2024. Zwei Drittel (66 Prozent) legen außerdem Wert auf eine gesunde Ernährung während ihrer Reise und 73 Prozent schätzen ein gutes Restaurant in ihrem Hotel.

Reisende werden nach nahtlosen digitalen Lösungen suchen, aber weiterhin den menschlichen Faktor der Gastfreundschaft schätzen: Deutsche Reisende erkennen die Bedeutung digitaler Lösungen auf Reisen an. 75 Prozent schätzen den einfachen Zugang zu all ihren Reiseinformationen über E-Mails oder Apps und 68 Prozent nutzen ihre persönlichen Geräte und digitale Dienste wie Streaming-Plattformen, während sie unterwegs sind. 

Gleichzeitig wissen deutsche Reisende die Bedeutung menschlicher Interaktion zu schätzen: 75 Prozent der Befragten gaben an, dass der „Faktor Mensch" wichtig für das Aufenthaltserlebnis sei – der höchste Wert in allen Ländern, die für den Hilton Trends Report untersucht wurden. Weltweit legen 57 Prozent der Menschen Wert auf den menschlichen Faktor der Gastfreundschaft, vor allem die Generation der Babyboomer (71 Prozent).

„Als globales Unternehmen der Hotellerie ist es unsere Aufgabe, den sich wandelnden Bedürfnissen und Anforderungen von Reisenden jeder Generation gerecht zu werden", sagte David Kelly, Senior Vice President, Continental Europe, Hilton. „Wir wissen, dass der deutsche Reisende von heute gerne seine wohlverdiente Ruhe haben und internationale Ziele entdecken möchte – und dass Geschäftsreisende das Berufliche mit dem Privaten verbinden wollen, sei es, dass sie Freunde oder Familie mitnehmen oder von unterwegs aus arbeiten wollen. Wir reagieren darauf, indem wir nahtlose Reisen zu neuen Zielen anbieten und im Durchschnitt jeden Tag ein neues Hotel auf der ganzen Welt eröffnen."


 

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