Hohe Auslastung über Silvester in Mecklenburg-Vorpommern erwartet

| Hotellerie Hotellerie

Die Beherbergungsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern erwarten über den Jahreswechsel eine Auslastung von rund 80 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Branchenumfrage des Landestourismusverbandes bei 180 teilnehmenden Unternehmen hervor. Um das Weihnachtsfest herum liegt die Erwartung den Angaben zufolge bei 36 Prozent. 

Die Preise zu Weihnachten/Silvester wurden den befragten Unternehmen zufolge um durchschnittlich knapp fünf Prozent erhöht. Aufgesplittet zeigt die Umfrage, dass dabei jedes zweite Unternehmen (48 Prozent) leichte Preissteigerungen bis 15 Prozent meldet; 14 Prozent erhöhten die Preise deutlich um mehr als 15 Prozent. Fast jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) hielt die Preise im Vergleich zum Vorjahr dagegen stabil. 16 Prozent senkten die Preise im Vergleich zum Vorjahr leicht oder deutlich ab. 

Jedes zweite Unternehmen zufrieden

Zum Jahreswechsel herrsche im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern erneut Hochbetrieb, sagte Birgit Hesse, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. «Wir stellen zugleich fest, dass in dieser Zeit zunehmend Einheimische Urlaub an der Ostseeküste, der Seenplatte oder den anderen Regionen machen. Etwa jeder vierte Gast (26 Prozent) stammt aus Mecklenburg-Vorpommern», so Hesse.

Der Umfrage zufolge ist jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) zufrieden mit dem aktuellen Tourismusjahr, davon sind zehn Prozent sehr zufrieden. 22 Prozent bewerten das aktuelle Jahr als mittelmäßig und 29 Prozent sind unzufrieden, davon fünf Prozent sehr unzufrieden mit dem Jahresverlauf. Diese Werte blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. 

Die Erwartungen für 2026 sind bei den touristischen Unternehmen tendenziell eher verhalten. Die Branche sieht im kommenden Jahr eine Reihe von Herausforderungen. Als größte Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung sehen die Unternehmen insbesondere die Inflation und die allgemeinen Preissteigerungen, die Energie- und Rohstoffpreise sowie die Arbeits- und Personalkosten. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.