Signo Hospitality reduziert Wasserverbrauch in sechs Hotels

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Die Signo Hospitality GmbH hat in sechs ihrer Hotelprojekte durch die Installation spezieller Duschsysteme Maßnahmen zur Senkung des Wasser- und Energieverbrauchs umgesetzt. Wie das Unternehmen mitteilte, führt die technische Umstellung zu einer jährlichen Einsparung von rund 11,5 Millionen Litern Wasser. Damit verbunden ist eine Reduktion der für die Warmwasserbereitung benötigten Energie um etwa 450.000 Kilowattstunden.

Technische Umsetzung und Einspareffekte

In den betreffenden Betrieben wurden spezielle Duscheinsätze integriert. Diese Systeme sollen den Wasserdruck sowie den Komfort beim Duschen aufrechterhalten, während die Durchflussmengen um bis zu 50 Prozent verringert werden. Neben dem sinkenden Frischwasserbedarf reduziert sich infolge der Maßnahme auch die anfallende Abwassermenge in den Hotels.

Durch die effizientere Nutzung des Warmwassers verzeichnet das Unternehmen zudem eine Verringerung des CO2-Fußabdrucks sowie der Heizkosten. Signo Hospitality kalkuliert mit einer Reduktion der Energiekosten von insgesamt über 100.000 Euro pro Jahr. Die Investitionskosten für die technischen Einsätze amortisieren sich nach Angaben des Managements innerhalb eines Zeitraums von drei bis sieben Monaten.

Wirtschaftliche Relevanz und Umsetzung

Die Installation der Systeme erfolgte teilweise durch das eigene Personal vor Ort, wie das Unternehmen am Beispiel des Standorts Moxy Karlsruhe berichtet. Dort setzte der Hotelverantwortliche die technischen Maßnahmen eigenständig um. Nach Einschätzung von Geschäftsführer Sascha Konter gewinnen Energieeffizienzmaßnahmen angesichts des Wettbewerbsdrucks in der Hotelbranche an Bedeutung, da sie zur dauerhaften Senkung der laufenden Kosten beitragen.

Im Vergleich zum privaten Direktverbrauch in Deutschland, der laut Umweltbundesamt bei durchschnittlich 130 Litern pro Kopf liegt, ist der Wasserbedarf in der Hotellerie deutlich höher. Pro Gast und Tag fällt in Beherbergungsbetrieben für Duschen, Reinigung, Wäsche und Kochen üblicherweise die doppelte Menge oder mehr an. Der gesamte Wasserfußabdruck pro Person in Deutschland beträgt unter Einbeziehung des indirekten Verbrauchs etwa 7,2 Kubikmeter täglich.


 

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