Hohwacht an der Ostsee: Überwältigender Zuspruch für Marco Nussbaums Hotelentwurf

| Hotellerie Hotellerie

Der Unternehmer Marco Nussbaum, der Ende 2020 bei prizeotel ausschied, hat ein kleines Hotel an der Ostsee gekauft, um dieses neu zu positionieren. Der Entwurf, den Nussbaum gemeinsam mit dem renommierten „Studio Andreas Heller Architects & Designers“ erarbeitet hat, scheint ein Volltreffer zu sein und wurde zum Renner in sozialen Netzwerken: Allein bei LinkedIn erzielte ein Beitrag zu dem Hotel mehr als 1.100 Likes, 250 Kommentare und erreichte mehr als 30.000 Menschen. Auch auf Facebook spricht die Reichweite für sich.

Nussbaum will einen „sinnstiftenden Ort voller Inspiration, Kreativität, Achtsamkeit und positiver Energie“ schaffen. Bekannt für die Umsetzung neuer Hotelkonzepte, hat der Unternehmer anscheinend wieder einmal den Nerv der Zeit getroffen. Immer mehr Menschen suchen weit ab von den Massen einen Ort, an dem sie sich zurückziehen können. Mit seinem „Boutique Hotel unter Reet“ will er den Menschen „eine Chance geben loszulassen und den Alltag zu vergessen“.

Wer zu ihm kommt soll frische Luft atmen und Freiraum genießen. Für Nussbaum ist klar, „wir alle haben einen realen Bedarf an Natur“. Wir sind zunehmend städtisch und brauchen besondere, naturnahe und schlichte Erlebnisse, wollen aber unseren Komfort dabei nicht missen. Das Hotel soll neun Suiten, eine Lounge sowie eine Outdoor-Sauna bieten.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.

Vom ehemaligen Bürogebäude in Berlin bis zum Neubau auf Sylt: Limehome setzt bei seiner Expansion auf unterschiedliche Immobilientypen. Bis 2030 will das Unternehmen 25.000 Einheiten unter Vertrag haben.

IHG Hotels & Resorts plant ein neues Vignette-Collection-Hotel im Zentrum von Madrid. Das San Bernardo soll im März 2028 mit 67 Zimmern eröffnen und das spanische Luxus-Portfolio des Konzerns auf 21 Häuser erweitern.

Die österreichische Hotelgruppe Cooee alpin erweitert ihr Portfolio von drei auf fünf Hotels. In Kaprun läuft der Umbau eines bestehenden Hauses, zugleich entsteht in Bad Goisern bis Dezember 2027 ein Neubau mit 78 Zimmern.

Das familiengeführte Flemings Mayfair Hotel in London feiert sein 175-jähriges Jubiläum. Das im Jahr 1851 von Robert Fleming errichtete Anwesen gehört zu den ältesten unabhängigen Hotels der britischen Metropole.