Holger Hutmacher ist zurück

| Hotellerie Hotellerie

Nach seinem Abgang als Geschäftsführer der a-ja Resorts meldet sich Holger Hutmacher nun mit einem neuen Unternehmen zurück: Mit seiner neu gegründeten Moon Hospitality Gruppe will er sich laut Mitteilung vor allem auf den Erwerb und Betrieb von Privathotels konzentrieren. „Wir machen es uns zur Aufgabe etablierte Hotelbetriebe in eine neue Ära zu überführen. Diese zukunftsfähige Ausrichtung hat auch den Namen Moon New Era Hotels geprägt“, erklärte Hutmacher als alleiniger Gesellschafter der MOON Hospitality Gruppe. 

Das Unternehmen soll sich demnach schnell als first mover und erste Adresse für die Nachfolgeregelung von Privathotels etablieren. Dabei sei man Käufer und Betreiber zugleich. Die neue Firma ist eine Anteilsbesitzgesellschaft unter der Privathotels, individuelle Konzepte und Institutionen der Hotellerie unter neuem Eigentum fortbestehen können.

„Wir führen Lebenswerke fort, schreiben Erfolgsgeschichten weiter und machen Tradition zukunftsfähig“ kommentierte Geschäftsführerin Bärbel Hutmacher den Markteintritt. Das Überführen eines Hotelbetriebes in eine neue Ära sei dabei nicht alleine eine Frage aus Altersgründen oder mangelnder Nachfolge oder gar nur ein schlichter Besitzerwechsel. „Es geht auch darum den heute vielseitigen formalen Anforderungen des Hotelbetriebes gewachsen zu sein oder zum Beispiel schlicht den richtigen Vertriebszugang zu finden“ ergänzte Holger Hutmacher.

Mit der Beratungsgesellschaft Moon Hospitality Know How GmbH habe man zudem die Möglichkeit geschaffen, auch fließende Übergangslösungen in Management- oder Pachtkonstellationen anzubieten, gebe aber auch sein Know How in vielfältigen Beratungsleistungen weiter.

Auch hier berichtete Bärbel Hutmacher von einem erfolgreichen Start: „Wir sind stolz direkt für die Mitarbeit an der Entwicklung einer neuartigen Ferienhotelmarke im deutschsprachigen Raum beauftragt zu sein. Dabei übernehmen wir im Rahmen eines Beratervertrages maßgebliche Aufgaben von der Standortsuche bis zur Produkt- und Markenentwicklung und können den Ausblick geben, dass ein erstes Objekt wahrscheinlich schon dieses Jahr in Bau geht.“

Auch in der Nachfolgeregelung verfolgt man ehrgeizige Ziele. Das erste Haus befindet sich aktuell im Signing und soll im Mai verkündet werden.

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Österreich steigen die Übernachtungszahlen in der Wintersaison, gleichzeitig wächst laut Hotelvereinigung der wirtschaftliche Druck auf die Betriebe durch steigende Kosten und verändertes Ausgabeverhalten der Gäste.

Deutschland spielt eine zentrale Rolle im Europageschäft von IHG Hotels & Resorts. Der Markt stellt mehr als 20 Prozent der Zimmer und zählt zu den größten Wachstumstreibern des Unternehmens.

Die Hotelgruppe Miiro eröffnet Ende März ein weiteres Haus in Wien. Das neue Hotel am Spittelberg umfasst 132 Zimmer sowie ein gastronomisches Konzept im Erdgeschoss.

Für das sogenannte „Thalia-Haus“ nahe der Mönckebergstraße in Hamburg sind neue Nutzungen vorgesehen. Geplant sind unter anderem ein Luxushotel, Büroflächen und Wohnungen.

Die Stadt Wiesbaden hat die Baugenehmigung für die umfassende Sanierung und den Teilneubau des Hotels Nassauer Hof erteilt. Das Projekt umfasst unter anderem die Aufstockung des Nordflügels und die Wiedererrichtung einer historischen Glaskuppel.

Welche Tourismussegmente zu Ferienbeginn noch reichlich Kapazitäten haben und wo es vergleichsweise voll werden kann - darauf deutet eine Betriebsumfrage hin. Kurzentschlossene könnten profitieren.

Hard Rock International startet den Buchungsbetrieb für sein neues Hotel auf Malta. Die Eröffnung der Anlage mit 397 Zimmern und einem 3.800 Quadratmeter großen Wellnessbereich ist für Juli 2026 geplant.

Ein Podcast von HotelPartner beleuchtet die Preisstrategie des Hotels Grace La Margna in St. Moritz. General Manager David Frei nennt darin konkrete Zahlen zur Entwicklung der Zimmerpreise und zur Positionierung des Hauses.

Premier Inn hat zeitgleich drei neue Häuser in Freiburg, München und Koblenz eröffnet und baut damit die eigene Präsenz auf dem deutschen Markt auf rund 70 Standorte aus.

Zwei Jahre nach Einleitung eines DMA-Verfahrens gegen Alphabet fordern Unternehmen ein entschlosseneres Vorgehen der EU-Kommission. Laut Mitteilung sei die Umsetzung der Vorgaben weiterhin nicht abgeschlossen.