Hostelkette a&o will Gesundheitsämter bei Nachverfolgung unterstützen

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"Unsere Mitarbeiter sind bestens geschult und können die Gesundheitsämter bundesweit bei ihrer wichtigen Arbeit der Kontaktnachverfolgung sinnvoll unterstützen", so Oliver Winter, Gründer und CEO von Hostelanbieter a&o. 25 Mitarbeiter aus Gruppenreservierung und Servicecenter stellt das Berliner Unternehmen ab sofort für das "Tracing" zur Verfügung.

In einem Schreiben an den Berliner Senat für Gesundheit, Pflege und Gleichberechtigung sowie an die Gesundheitsämter der Stadt betont Winter auch seine Hoffnung "auf baldige Verbesserung der Situation für uns alle - für Gesellschaft und Wirtschaft". Gesundheitsämter, die an der Tracing-Hilfe durch a&o interessiert sind, können telefonisch an die Service-Nummer 030-8094 75 030 wenden.

Mit 39 Häusern in 23 Städten und acht Ländern ist a&o die größte Hostelkette Europas. Die insgesamt rund 950 Mitarbeiter sowohl in der Berliner Verwaltung als auch an den 39 Standorten europaweit sind seit Beginn der Pandemie in Kurzarbeit. Insgesamt 2,5 Millionen Übernachtungen in 2020 bedeuten für a&o einen Umsatzrückgang von über 60 Prozent. "Wir gehen davon aus, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis wir wieder unserem Kerngeschäft in gewohnter Weise nachgehen können", so Winter, "bis dahin wollen wir unsere Teams sinnvoll einsetzen und unseren Beitrag leisten, wo wir können."

Mit kreativen Alternativen ist es dem Unternehmen bislang gelungen, einen Teil der durch das touristische Beherbergungsverbot verursachten Umsatzeinbußen zu kompensieren, so etwa durch Kooperationen mit Städten und Kommunen zur Unterbringung von Gesundheitspersonal oder Polizei sowie Menschen in sozialer Notlage. "Wir müssen optimistisch bleiben und haben den Restart im Blick", bekräftigt Winter, "wir nutzen die Zeit, um Produkte und Services für unsere Gäste, die hoffentlich bald wiederkommen werden, zu optimieren."


 

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