Hotel-Abo MyFlexHome startet in München

| Hotellerie Hotellerie

Das Münchner Start-up MyFlexHome will mit einem Hotel-Abo das Wohnungsproblem von Berufspendler lösen, die nicht in der Nähe ihres Büros wohnen. Ab sofort kann das Abo für vier bis zwölf Nächte pro Monat in zehn verschiedenen Hotels in München gebucht werden.

Partner sind unter anderem Premier Inn, Joyn Serviced Living und Smartments. Nach der Pilotphase in München soll das Angebot in der nächsten Phase auf den gesamten deutschsprachigen Raum ausgeweitet werden.

Statt einer Monatsmiete zahlen die Abo-Kunden nur für ihre tatsächlichen Übernachtungen. Wie das Unternehmen mitteilte, würden die Gäste dabei von konstanten und günstigen Übernachtungspreisen profitieren und zusätzlich spezielle Vorteile im Hotel wie beispielsweise eine Gepäckaufbewahrung auch zwischen ihren Aufenthalten erhalten.

"Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel und wir werden nicht mehr zurückgehen zu einer 5-Tage-Woche im Büro. Arbeitnehmer können dadurch ihren Wohnort freier wählen und mit dem Hotel-Abo bieten wir ihnen eine Alternative zur Zweitwohnung, mit der sie im Vergleich zu einer monatlichen Miete noch Geld sparen und gleichzeitig flexibler sind." sagt Co-Founder Kilian Ricken.

Das Konzept hat im Oktober 2021 die Jury des Bayerischen Wirtschaftsministeriums überzeugt, die MyFlexHome als Gewinner der 12. Wettbewerbsphase des Gründerwettbewerbs "Start?Zuschuss!" ausgezeichnet hat. Beim Start-up-Award des Hotelverbands Deutschland (IHA) erreichte MyFlexHome das Finale (Tageskarte berichtete).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.