Hotel Amano eröffnet in Düsseldorf: Berliner Design trifft auf rheinische Lebensart

| Hotellerie Hotellerie

Die Berliner Amano Group hat ein Hotel in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt umgebaut. Mit dem neuen Hotel Amano Düsseldorf bringt das Unternehmen seinen urbanen Stil nun auch an den Rhein. Das Hotel gehörte schon zuvor zu der Gruppe, wurde aber unter dem Namen Hotel Düsseldorf Mitte geführt.

„Düsseldorf hat uns mit seiner Mischung aus Kreativität, Internationalität und Stilbewusstsein überzeugt“, sagt Ariel Schiff, Gründer der Amano Group. Man wolle nicht nur einen weiteren Hotelstandort etablieren, sondern einen Ort schaffen, „nicht nur für Gäste, sondern auch für die Stadt selbst“.

Das Amano Düsseldorf befindet sich in fußläufiger Nähe zu Altstadt, Rheinufer und Kunstmuseen und bietet 92 Zimmer. Diese sind in warmen Tönen gestaltet und sollen laut Betreiber einen wohnlichen Charakter vermitteln. Für das Interior Design war erstmals ausschließlich das hauseigene Architektenteam verantwortlich. Zum Einsatz kamen Materialien wie Nussbaumholz, Marmor, Messing sowie eigens kuratierte Kunstwerke – unter anderem von Oliver Rath.
 

Neben den Zimmern bietet das Hotel offene Bereiche für Frühstück, Co-Working oder Treffen in der Lobby. Dort wechseln sich Tagesnutzung und Barbetrieb fließend ab. Gastronomisch liegt der Fokus derzeit auf einem Frühstücksangebot und Drinks, perspektivisch sollen weitere kulinarische Angebote folgen.

Geleitet wird das Haus von Ulrike Sassin, einer gebürtigen Düsseldorferin mit langjähriger Hotellerieerfahrung. Sie ist unter anderem im Vorstand des Dehoga Nordrhein aktiv und engagiert sich ehrenamtlich in lokalen Gremien.

Am 21. Mai 2025 öffnet das Hotel ab 16 Uhr seine Türen für einen Tag der offenen Tür. Interessierte können das Haus bei Führungen kennenlernen. Dazu gibt es Musik, Drinks – und Currywurst. Letztere soll nicht nur an Berlin erinnern, sondern ist auch am Rhein eine beliebte Spezialität.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Rosewood Hong Kong steht im weltweiten Ranking 50 Best Hotels auf dem ersten Platz. Die vierte Ausgabe des Branchenrankings wurde in Paris im Rahmen einer Live-Zeremonie vorgestellt. Aus Deutschland schaffte es kein Hotel auf die Liste.

nhow Hotels & Resorts bietet im nhow Frankfurt sechs Gaming Rooms und zwei mobile Gaming Suitcases an. Für 2027 kündigt Minor Hotels weitere Gaming Rooms in Belgien und den Niederlanden an.

Das Biohotel Eggensberger am Hopfensee bleibt bis voraussichtlich Ende März 2027 geschlossen. Bei dem nach Angaben der Allgäuer Zeitung millionenschweren Umbau sollen unter anderem ein Zwischenbau, zusätzliche Zimmer und neue Wellness-Einrichtungen entstehen.

Bis Anfang Oktober sollen nach Angaben der Sanierungsgeschäftsführer 154 der 178 insolventen Revo-Hotels an neue Betreiber übergeben werden. 15 Häuser seien geschlossen worden, für neun weitere würden noch neue Betreiber gesucht.

Das Europäische Unterkunftsbarometer 2026 von Booking.com weist für deutsche Beherbergungsbetriebe zurückhaltendere Einschätzungen als im europäischen Durchschnitt aus. Unterschiede zeigen sich bei Auslastung, Tagessätzen und Cybersicherheit.

Auf Booking Holdings entfielen 2025 insgesamt 70,5 Prozent der deutschen OTA-Buchungen. Die HOTREC-Distributionsstudie zeigt zudem Unterschiede zwischen Individual- und Kettenhotels sowie abweichende Stornoquoten der Vertriebskanäle.

Einer der größten Insolvenzfälle der europäischen Hotellerie steht vor dem Abschluss: Bis Anfang Oktober übernehmen fünf internationale Hotelgruppen sowie weitere Investoren 154 insolvente Hotels der Revo Hospitality Group und sichern damit den Großteil der Arbeitsplätze.

Eine aktuelle Studie von HOTREC zeigt eine anhaltend hohe Konzentration im europäischen Hotelvertrieb, bei der zwei Plattformkonzerne den Markt für Online-Reiseagenturen dominieren.

Steigende Zimmerpreise reichen bei einem erheblichen Teil der Hotelbetreiber nicht aus, um den wirtschaftlichen Druck auf die Betriebe auszugleichen. Das zeigt der SELECT Hotel Operator Monitor 2026.

Das ehemalige Frauengefängnis in Berlin-Lichterfelde öffnet ab sofort seine Zellen als Boutique-Hotel für Übernachtungsgäste. Das Angebot umfasst individuell gestaltete Zimmer, Kunstausstellungen und gastronomische Bereiche.