Hotel-Arbeitsmarkt: Querfeldein Nachwuchskräfte finden

| Hotellerie Hotellerie

Der Verein „Fair Job Hotels“ hat eine deutschlandweite Landrover-Tour initiiert.  Ziel der Ausfahrt: Potentielle Nachwuchskräfte dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden, wie zum Beispiel in Berufsfachschulen oder auf Ausbildungsmessen. 

Die „Fair Job Trophy“ versteht sich als Sales-Kampagne im diesmal im HR-Bereich. Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeit im Hotel wieder attraktiv zu machen, für den Branchennachwuchs Perspektiven zu bieten und das Image der Hotellerie aufzupolieren.

Wie es sich für eine authentische Trophy gehört, wurde ein klassischer Landrover, der bereits das eine oder andere Wüstenrennen hinter sich hat, mit Logos und Claims in den typischen Farben von „Fair Job Hotels“ beklebt und startete nun am 4.und 5. Februar zum ‚Hotelier des Jahres‘ und dem Deutschen Hotelkongress in Berlin. 

Am 6. Februar beginnt die ‚FJH Trophy – Adventures & More‘ dann in Berlin und geht über Dresden nach Hamburg und weiter in den Norden, ist dann auf der ITB am Stand der Agentur für Arbeit Halle 11.1 sowie auf der Internorga und arbeitet sich dann über Halle langsam in den Süden Deutschlands vor, um nach dem Sternecup der Köche in Ischgl auch einen Schlenker nach Österreich einzulegen.
 

Bis Februar 2020 ist geplant, mit der „Fair Job Trophy“ durch ganz Deutschland getourt zu sein. Auf der Route besucht die FJH- Markenbotschafterin Maria Mittendorfer Berufsfach- und Hochschulen, relevante Bildungseinrichtungen sowie Job- und Karrieremessen. Unterstützt wird sie dabei von den inzwischen über 80 Partnerhotels in ganz Deutschland. Selbstverständlich können sich Interessenten nicht nur informieren, sondern vor Ort auch direkt bewerben. In einigen der Stationen sind zusätzlich Informationsevents in den jeweiligen Partnerhotels geplant – das genaue Programm wird derzeit finalisiert.

Das Videotagebuch der Trophy kann unter dem #fjhtrophy auf Facebook, Instagram und der Webseite www.fair-job-hotels.de verfolgt werden.
Die „Fair Job Trophy“ bringt das Anliegen des Vereins, die Attraktivität und Vielseitigkeit der Hotelbranche zu zeigen und potenziellen Mitarbeitern nahezubringen, direkt auf die Straße – „querfeldein“ durch ganz Deutschland.

Im Juni 2016 wurde der Verein von 16 nahaften Mitgliedern aus der Hotellerie, Fachpresse und Zuliefer-Industrie gegründet. Ziel des Zusammenschlusses ist es, gemeinsame, verbindliche Werte und Standards für den Umgang in der Arbeitswelt zu setzen. Die über 80 Hotels, die sich dem Verbund angeschlossen haben, verpflichten sich, einen fairen Arbeitsplatz zu bieten, die Einhaltung aller Gesetzte und Tarifabschlüsse sowie eine faire Bezahlung zu gewährleisten. Partnerhotel der Initiative kann werden, wer das „FAIRsprechen“ mitträgt und die „10 Gebote“ in seinem Betrieb umsetzt – im Sinn von: „Wir fördern und fordern Talente“, „Wir realisieren faire Arbeitszeiten“ und „Wir bieten für viele Lebensmodelle die passenden beruflichen Herausforderungen“. Die Kampagne umfasst neben einer Fair-Job-Börse verschiedene gemeinsame Marketingmaßnahmen zur Verbesserung des Branchenimages. Mehrere Prominente wie Branchenkenner Christian Rach,Panikrocker‘ Udo Lindenberg und Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng und zuletzt Schauspielerin Iris Berben haben sich dem Verbund als Fürsprecher angeschlossen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.