Hotel auf den Philippinen rät schnorrenden Influencern zu “richtiger Arbeit” 

| Hotellerie Hotellerie

Der White Banana Beach Club Siargao auf den Philippinen ist ein echter Hotspot für Influencer. Die Holzhütten direkt am Strand und der Ausblick aufs weite Meer sehen einfach zu gut aus, um sie nicht mit den eigenen Followern zu teilen. Derzeit sorgt das Hotel aber nicht mit exotischen Bildern für Aufmerksamkeit, sondern mit einem Verbot für schnorrende Blogger. Die selbst ernannten Influencer sollten sich lieber „richtige Arbeit“ suchen, anstatt bei ihnen eine Möglichkeit zu suchen, umsonst zu essen, zu trinken und zu übernachten, erklärte das Resort in einem Facebook-Beitrag. 
 

Influencer-Bashing kommt in den sozialen Netzwerken eigentlich immer gut an. So auch in diesem Fall. Viele Kommentare drückten ihre Zustimmung aus. Es gab aber auch andere Stimmen, die die Arbeit der Blogger verteidigten. Nur einen Tag später ruderte dann auch der White Banana Beach Club zurück und veröffentlichte einen weiteren Beitrag. Darin stellten sie klar, dass sie nicht grundsätzlich gegen Influencer seien. Sie hätten lediglich etwas gegen Schmarotzer. 

Der White Banana Beach Club ist natürlich nicht das einzige Hotel, das bereits mit dem Thema beschäftigt war. So verbannte kürzlich auch das Bürgenstock-Resort in der Schweiz Fotoapparate zumindest teilweise aus dem Pool, der wahrscheinlich zu den meistfotografiertesten Schwimmbecken der Welt gehört (Tageskarte berichtete). Und auch die a&o Hostels wollen kein Geld mehr für das Influencer-Marketing ausgeben (Tageskarte berichtete).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Google startet Hotelbuchungen direkt im KI-Modus seiner Suche. Zum Start in den USA sind unter anderem Booking.com, Expedia, Hilton, IHG und Marriott eingebunden. Nutzer können Hotels im KI-Modus auswählen und die Buchung über Google Pay abschließen. Inzwischen sind auch weitere Einzelheiten zu Ranking, Werbung, Datenweitergabe und technischer Anbindung bekannt.

Thüringens Übernachtungszahlen sind im ersten Halbjahr 2026 nahezu stabil geblieben. Während Hotels mehr Übernachtungen verzeichneten, gingen die Zahlen bei Gasthöfen, Pensionen und Campingplätzen zurück.

Berlin hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 13,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, während die Zahl der Gäste aus Deutschland um 1,8 Prozent stieg.

Rund 2,5 Millionen Gäste und 6,3 Millionen Übernachtungen hat Brandenburg im ersten Halbjahr 2026 registriert. Landesweit gingen die Zahlen leicht zurück, während einzelne Reiseregionen und Städte Zuwächse verzeichneten.

Das Althoff Seehotel Überfahrt hat seinen Wellnessbereich neugestaltet und den "4 elements spa by Althoff" in Betrieb genommen. Seit Anfang August empfängt die Einrichtung Gäste mit einer neuen Raumgestaltung und erweiterten Angeboten.

Wyndham Hotels & Resorts hat das erste Hotel seiner Kernmarke in Frankfurt am Main eröffnet und erweitert damit das Angebot im gehobenen Segment um 146 Zimmer. Im Zuge des Rebrandings zu Wyndham wird nun umfassend renoviert.

Aus dem traditionsreichen Hotel Schwanen in Freudenstadt ist ein neues Hospitality-Angebot geworden. Heute teilen sich das Moe by Limehome mit 21 Zimmern und Suiten und das Restaurant Wilma Wunder die Adresse. Hinter dem Umbau steht Investor Orhan Tiryaki

Die Lopesan-Gruppe erhält von der Regierung der Kanarischen Inseln 300 Millionen Euro Entschädigung. Die Hotelgruppe ist auch in Deutschland vertreten und führt hier über IFA by Lopesan Hotels vier Häuser.

IHG Hotels & Resorts übernimmt in Kooperation mit GCP Hospitality ein Portfolio von 14 Hotels in Kyoto. Diese sollen innerhalb der kommenden zwölf Monate schrittweise unter den Marken Garner und Holiday Inn Express neu positioniert werden.

Der erhoffte Aufwärtstrend im Thüringer Tourismus ist in der ersten Jahreshälfte ausgeblieben. Ferienheime, aber auch Campingplätze und Jugendherbergen verbuchten weniger Übernachtungen.