Hotel Dollenberg mit "Kuckuck 2021"-Award ausgezeichnet

| Hotellerie Hotellerie

Die Sammlung von modernen, teils kuriosen Kuckucksuhren im Schwarzwald Resort Dollenberg in Bad Peterstal-Griesbach ist um ein Exemplar reicher. Diesmal ist es nicht das ausgefallene Design, sondern die Uhr ist eine Ehrengabe des zweiten Schwarzwald-Genuss-Awards „Kuckuck 2021“, ausgelobt von der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) mit Sitz in Freiburg. In diesem Wettbewerb werden zum zweiten Mal die beliebtesten Genießer-Adressen im Schwarzwald ausgezeichnet. Passend zum 70. Geburtstag wurde Patron Meinrad Schmieder für sein Lebenswerk mit dieser Auszeichnung geadelt, mit einem „Preis für schwarzwaldtypische Gastronomie und Gastlichkeit, für kreative Kochkunst und modernes Erlebnis-Ambiente“.

124 gastronomische Betriebe im Schwarzwald waren nominiert, mehr als 45.000 Publikums-Stimmen wurden für sie abgegeben. „Und das trotz Corona“, sagte Hansjörg Mair, der Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH bei der festlichen Preisverleihung. Die 14-köpfige Jury vergab neben den Preisen in sechs Kategorien zusätzlich einen Ehrenpreis für „herausragende gastronomisch-kulinarische Lebensleistung“ an Meinrad Schmiederer und das Team des Dollenbergs. Schmiederers Lebenswerk präsentiert sich heute als Fünf-Sterne-Superior-Hotel mit 100 Zimmern und Suiten.

Als Schirmherr des Awards lobte Minister a. D. Guido Wolf den „Tatendrang und die Innovationskraft der Familien Schmiederer und Herrmann“ beim Aufbau des Hotels. „Leiten lässt sich Meinrad Schmiederer stets von der Motivation und dem Ziel, dass der Dollenberg immer größer, schöner, erholsamer und vielfältiger wird.“ Nie verliere Meinrad Schmiederer dabei den Schwarzwald-Bezug aus den Augen. Die Phase der Pandemie habe er genutzt, „um Umbauten voranzutreiben und eine eigene ÖPNV-Haltestelle vor das Hotel zu bekommen“.

Moderiert wurde die Preisverleihung von der früheren Deutschen Weinkönigin Josefine Schlumberger aus Sulzburg-Laufen und Schwarzwald-Botschafter Hansy Vogt. Alle Sieger erhielten eine moderne Schwarzwälder Kuckucksuhr. Unter anderem gab es Preise für das Café des Jahres, das Naturparkhotel des Jahres oder das Genusserlebnis des Jahres. Der Preis für das Ausflugslokal des Jahres wurde der „Waldgaststätte Grünhütte“ bei Bad Wildbad zugesprochen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.