Hotel Falter: Umbau mit Umsicht

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Falter, deutschlandweit einzigartig mit seiner Verbindung von harter Rockmusik und Erholung, macht seinem Ruf erneut alle Ehre: Ende Oktober begann eine Umgestaltung, bei der ein besonderer Fokus auf Nachhaltigkeit gelegt wird. Seit 27. Oktober und noch bis einschließlich 24. Dezember befindet sich das Hotel daher in den Betriebsferien.

Unter der Federführung des Innenarchitekten Manuel Körner von Pixel+Punkt, einem Verfechter nachhaltiger Bau- und Designprinzipien, wird aktuell der Barbereich komplett renoviert. Hier entsteht ein drittes Restaurant mit Bar und Bühne für kleinere Veranstaltungen. Das neue Design orientiert sich dabei an einer Band-Proberaumatmosphäre.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein Herzstück des Umbaus ist die Wiederverwendung von Materialien. Körner lässt möglichst viele Elemente aus dem alten Objekt aufbereiten und neu integrieren. Ergänzend wurde eine Kooperation mit der Firma Tarkett geschlossen: Restposten an Teppichmustern, die sonst entsorgt würden, werden zu einem einzigartigen, bunten Teppichboden verarbeitet.

Darüber hinaus entstehen Lampen aus alten Grammophontrichtern und Hochtönern. Bereits genutzte Ziegel schmücken die Barwand, und kaputte Snaredrums verwandeln sich in außergewöhnliche Hängeleuchten. Sogar Bassboxen werden kreativ umgenutzt und dienen künftig als Spiegelrahmen in den Sanitärräumen. Weitere Highlights sind Bar-Möbel aus Ölfässern und Sitzgelegenheiten aus Instrumenten-Cases.

„Wir möchten zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur sinnvoll, sondern auch unglaublich kreativ und stylish sein kann. Und vor allem, dass sie gewaltig rockt,“ erklärt Hotelbetreiber Marinus Falter.

Nach der Wiedereröffnung am 25. Dezember erwartet die Gäste nicht nur der modernisierte Barbereich, sondern auch ein Silvesterprogramm. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.