Hotel Fürstenhof Leipzig startet als Boutique-Hotel neu

| Hotellerie Hotellerie

Nach vierjähriger Schließzeit feierte eines der traditionsreichsten Häuser in Leipzig  jetzt seine Wiedereröffnung: Der ehemalige „Fürstenhof“ präsentiert sich nun als Lumière Boutique-Hotel im Fürstenhof und setzt auf ein neues, modernes Konzept mit historischem Charme.

Das denkmalgeschützte Gebäude am Tröndlinring wurde umfassend saniert und modernisiert. In 100 Zimmern und Suiten – darunter Familien- und Themensuiten – verbindet das Hotel klassische Eleganz mit zeitgemäßem Komfort. Als erstes privatgeführtes Boutiquehotel Leipzigs legt das Lumière großen Wert auf persönlichen Service und eine familiäre Atmosphäre. 

Das Hotel Fürstenhof ist das älteste Luxushotel in Leipzig. Der Ursprungsbau Löhrs Haus am stammt aus dem Jahr 1771, seit 1890 wird es – verbunden mit mehreren Um- und Ausbauten – als Hotel betrieben

1996 wurde das Haus als 5-Sterne-Superior-Hotel wiedereröffnet und fortan als Kempinski-Hotel betrieben. Das Haus war zu dem Zeitpunkt das kleinste Hotel in der Gruppe. Bis 2000 hieß es Hotel Fürstenhof Kempinski Leipzig. Im Jahr 2000 übernahm Starwood, das Hotel und führte es seitdem unter der Marke The Luxury Collection mit seinem früheren Namen Hotel Fürstenhof, Leipzig. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Accor-Studie prognostiziert bis 2036 ein Wachstum der touristischen Übernachtungen in Europa um 32 Prozent. Besonders stark soll die internationale Nachfrage in Teilen Osteuropas sowie aus Asien und dem Nahen Osten steigen.

Das Hessnery Hotel in Tallinn wird ab Dezember unter der Marke Adagio Access betrieben. Grundlage ist ein Franchisevertrag mit Accor. Für die Aparthotelmarke ist es der erste Standort in Estland und zugleich das erste Haus in Osteuropa.

Sunday PropTech hat die vollständige Übernahme von Fletcher Hotels mit 170 Häusern vereinbart. Die Investmentgesellschaft wird von Prism unterstützt. Die OYO-Muttergesellschaft ist über Sunday Hotels und Belvilla bereits im deutschen Hotelmarkt vertreten.

Wyndham erwartet, rund 5.000 bis 6.000 Revo-Zimmer im eigenen System zu behalten. Rund 9.100 Zimmer seien bereits ausgeschieden. Bei der ursprünglichen Bestandsgröße nennt die Mitschrift einer Telefonkonferenz unterschiedliche Zahlen. Es kann jedoch von mehr als 20.000 Zimmern ausgegangen werden.

Wyndham meldet vollständige Direktbuchungen samt Bezahlung über Google AI Mode sowie Anwendungen in ChatGPT und Claude. Der Verkehr über die neuen Kanäle sei bislang gering; konkrete Kostenvorteile gegenüber Buchungsportalen bezifferte die Hotelgruppe nicht.

Während die Umsätze der Stadthotellerie in ganz Österreich steigen, verzeichnet Wien das dritte Monat in Folge rückläufige Erlöse pro verfügbarem Zimmer. Vertreter der Branchenverbände warnen vor weiteren Belastungen durch die geplante Erhöhung der Ortstaxe.

Wyndham meldet für das dritte Quartal 2026 mehr Umsatz und einen niedrigeren Nettogewinn. Bei den Wachstumsangaben zum Zimmerbestand und zu geplanten Hotelprojekten bleibt die insolvente Revo Hospitality Group ausgeklammert.

Sachsen-Anhalts Gasthöfe meldeten im August 2026 einen Rückgang der Gästeankünfte um 20,2 Prozent und der Übernachtungen um 13,8 Prozent. Hotels garnis verzeichneten dagegen als einzige Betriebsart innerhalb der Hotellerie bei beiden Kennzahlen Zuwächse.

Die Privathotels Dr. Lohbeck wollen ihr Portfolio in Deutschland und Österreich bis 2028 von 25 auf 30 Hotels erweitern. Zum Wachstum sollen künftig auch Pachtverträge beitragen.

IHG meldet erstmals mehr als 1.000 eröffnete Hotels in Europa. Deutschland ist mit 198 eröffneten Häusern und 54 weiteren Projekten nach Unternehmensangaben der zweitgrößte europäische Markt.