Olympische Winterspiele: Mailands Hotels steuern auf Rekord zu

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Die bevorstehenden Olympischen Winterspiele sorgen in der Mailänder Hotellerie bereits im Vorfeld für eine hohe Auslastung. Aktuellen Daten des Analysedienstes CoStar zufolge liegt die Belegungsrate für den Zeitraum der Spiele in der Spitze bereits bei über 85 Prozent.

Spitzenwerte zur Eröffnung und zur Mitte der Spiele

Laut dem Bericht von CoStar weisen derzeit vier Nächte innerhalb des zweiwöchigen Veranstaltungszeitraums eine Reservierungsquote von mehr als 80 Prozent auf. Den bisherigen Höchstwert erreicht der 11. Februar mit einer fest gebuchten Auslastung von 85,2 Prozent. Auch der Abend der Eröffnungsfeier am 6. Februar verzeichnet mit 82,9 Prozent ein hohes Buchungsaufkommen und belegt damit den vierten Platz innerhalb des Event-Zeitraums.

Das geringste Buchungsniveau während der Spiele wird derzeit für die Nacht der Abschlussfeier mit 71,4 Prozent gemeldet. Dieser Verlauf entspricht einem bekannten Trend bei olympischen Veranstaltungen, der zuletzt auch während der Sommerspiele 2024 in Paris beobachtet wurde.

Begrenztes Angebot trifft auf hohe Nachfrage

Aoife Roche, Regional Vice President of EMEA Sales bei STR, führt die starke Performance auf verschiedene Faktoren zurück. Dazu zählen ein begrenztes Wachstum des Hotelangebots, eine verbesserte Infrastruktur im öffentlichen Nahverkehr sowie die Bedeutung Mailands als internationaler Marktplatz. Im Vergleich zu früheren Gastgebern von Winterspielen verfüge Mailand über einen mittelgroßen Hotelmarkt. Roche betont, dass dieses geringere Volumen zu höheren Belegungsraten führen wird, sobald die offizielle Nachfrage und der touristische Zustrom voll einsetzen.

Prognosen für den Februar und Auswirkungen auf die Zimmerpreise

Für den gesamten Monat Februar prognostiziert CoStar einen Anstieg der monatlichen Auslastung auf 77,9 Prozent. Dies wäre der höchste jemals in einem Februar gemessene Wert für den Mailänder Markt. Neben den Olympischen Spielen trägt auch die Mailänder Modewoche zu dieser Entwicklung bei, die nur zwei Tage nach der Abschlussfeier der Spiele beginnt.

Die hohe Nachfrage wirkt sich deutlich auf die Preisgestaltung aus. Die durchschnittliche Tagesrate (ADR) wird laut den Analysten im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 48,1 Prozent steigen.


 

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