Hotel im Fichtelberghaus wird bis Dezember 2026 modernisiert

| Hotellerie Hotellerie

Im Hotel Fichtelberghaus in Oberwiesenthal laufen umfangreiche Umbauarbeiten. Das Gebäude auf dem Fichtelberg befindet sich nach dem Verkauf an die Familie des vogtländischen Unternehmers Rainer Gläß in einer umfassenden Modernisierungsphase. Nach Angaben der Betreiber soll das Haus bis zur Wiedereröffnung im Dezember 2026 auf einen Vier-Sterne-Standard gebracht werden.

Das Hotel ist seit dem 1. März 2026 für die Dauer der Arbeiten geschlossen. Die Betreiber teilen mit, über den Dächern des Erzgebirges entstehe ein modernisiertes Hotelangebot. Gleichzeitig verweisen sie darauf, dass das Restaurant Erzgebirgsstuben während der Bauphase weiterhin geöffnet bleibe. Gäste, die in der Region übernachten möchten, könnten bis zur Wiedereröffnung auf das Partnerhotel Naturhotel Sachsenbaude ausweichen.

Betreiber modernisieren Zimmer Restaurant und Wellnessbereich grundlegend

Ein bereits fertiggestelltes Musterzimmer zeigt nach Angaben der Verantwortlichen die künftige Gestaltung der Unterkunft. Geplant seien insgesamt 31 modernisierte Zimmer, darunter Doppelzimmer, Familienzimmer und Suiten. Diese sollen künftig buchbar sein. Für Übernachtungen werde ein Einstiegspreis von 180 Euro pro Nacht genannt.

Auch die Gastronomie wird den Angaben zufolge verändert. Das bisherige Restaurant im ersten Obergeschoss soll künftig unter dem Namen Peaks betrieben werden. Geschäftsführer Constantin Gläß von der Liftgesellschaft Oberwiesenthal erklärte, das Angebot werde neu ausgerichtet. Zudem entstehe ein Wellnessbereich mit zwei gläsernen Saunen und Ausblick über das Erzgebirge.

Hotel bleibt während Bauphase mehrere Monate vollständig geschlossen

Die Betreiber kündigen an, dass die Arbeiten bis zur geplanten Wiedereröffnung im Dezember 2026 andauern werden. Während dieser Zeit sei das Hotel für Übernachtungsgäste nicht zugänglich. Das Restaurantangebot der Erzgebirgsstuben bleibe jedoch bestehen.

Nach Angaben der Verantwortlichen soll das modernisierte Haus nach Abschluss der Bauarbeiten wieder Gäste empfangen. Das Hotel verweist dabei auf seine Lage auf dem Fichtelberg und die geplanten Neuerungen in den Bereichen Unterkunft, Gastronomie und Wellness.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.

IHG Hotels & Resorts und die Harilela Group erweitern ihre Partnerschaft und gliedern drei Häuser der Marke The Hari in die Vignette Collection ein. Die Vereinbarung umfasst Standorte in London, Hongkong und Singapur.

Die Österreichische Hotelvereinigung fordert gesetzliche Vorgaben zur Echtheitsprüfung von Online-Bewertungen nach italienischem Vorbild. Eine Umfrage belege, dass die Mehrheit der Verbraucher nur verifizierte Hotelbeurteilungen befürworte.

Accor gliedert nach einer umfassenden Renovierung das Hotel Aeschi Interlaken in ihre Handwritten Collection ein. Das Haus mit 40 Zimmern erweitert das Schweizer Portfolio des Konzerns auf 79 Betriebe.

Die Motel One Group startet mit The Cloud One Hotels erstmals in Dresden. Das frühere Revo-Hotel Townhouse Dresden a Vagabond Club am Neumarkt wird als The Cloud One Dresden-Frauenkirche mit 95 Zimmern fortgeführt.

Der Hotelverband Deutschland fordert einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu agentischen Buchungssystemen. Hotels müssten nach Auffassung des IHA ihre eigenen Preise, Verfügbarkeiten und Direktbuchungsangebote in die neuen Systeme einspeisen können.

Die 12.18. Investment Management GmbH hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das Amtsgericht Düsseldorf hat daraufhin die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet.

Die DSR Hotel Holding führt im aja Travemünde dauerhaft einen robotergestützten Massageservice ein. Das Pilotprojekt soll ab dem ersten Quartal 2027 auf weitere Häuser der Marken aja und A-ROSA ausgeweitet werden.

Das Hilton Frankfurt Gravenbruch nimmt bis auf Weiteres keine neuen Gäste mehr auf. Das Hotel in Neu-Isenburg ist nach Angaben von Geschäftsführer Werner Kleber in einen „Notbetrieb“ gegangen. Hintergrund sind nach Recherchen der Hessenschau gesperrte Geschäftskonten infolge der EU-Sanktionen gegen den iranischen Geschäftsmann Ali Ansari.