Hotel Lindner Bad Aibling: Jost Deitmar wird Romantiker

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Lindner in Bad Aibling ist ab sofort ein Romantik-Hotel. Betreiber Jost Deitmar und Romantik-Vorstand Thomas Edelkamp unterzeichneten jetzt in dem Thermalbad in Oberbayern eine entsprechende Vereinbarung. „Wir freuen uns sehr, einen der renommiertesten Hoteliers und Gastgeber Deutschlands bei Romantik begrüßen zu können“, sagt Thomas Edelkamp. „Mit dem Hotel Lindner zu Romantik zu gehen, lag auf der Hand,“ ergänzt Jost Deitmar. „Wir wollen eine starke Marke und einen Verbund mit einem internationalen Distributionsnetzwerk, das funktioniert und tatsächlich Gäste bringt. Für uns kam nur Romantik in Frage“, so Deitmar weiter. Romantik hat in den letzten drei Jahren europaweit massiv in die Marke, in den Vertrieb und in neue Technologien investiert. „Dieser Einsatz zahlt sich aus“, bestätigt Edelkamp.

Jost Deitmar gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Hoteldirektoren Deutschlands und wurde mehrfach ausgezeichnet. Vor wenigen Wochen hat seine J.C.D.-Hotelgesellschaft als Betreiber das Hotel Lindner in Bad Aibling übernommen. Über 150 Jahre führte die Familie Greither-Lindner das Vier-Sterne-Haus, dessen Ursprünge im Mittelalter liegen. Jost Deitmar war bereits einige Monate zuvor als Berater für die Familie in Oberbayern tätig, die nun das renommierte Hotel in seine Hände legt und ihm als geschäftsführender Gesellschafter das Vertrauen ausspricht. Deitmar will das Hotel und seine Gastronomie wieder zum gesellschaftlichen Mittelpunkt im Chiemsee-Alpenland machen. 

Über 20 Jahre lang, bis 2017, führte Jost Deitmar das namhafte 5-Sterne-Hotel Louis C. Jacob an der Hamburger Elbchaussee. Nach einer kurzen Auszeit ist der Hotelier jetzt zurück: Als Inhaber möchte der erfahrene Gastgeber das Traditionshaus in Oberbayern auf hohem Niveau in die Zukunft führen. Alle 42 Mitarbeiter hat er übernommen. Zunächst will er das gastronomische Konzept überarbeiten, dafür ist er auf der Suche nach ambitionierten Mitarbeitern. „Ich suche Menschen, die mit mir gemeinsam die Ärmel hochkrempeln, denn ich habe viele Pläne für dieses Juwel.“
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Beherbergungsgewerbe in Deutschland startet mit einem leichten Plus in das Jahr 2026. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Übernachtungszahlen im Januar um 1,2 Prozent auf insgesamt 25,5 Millionen, getragen durch eine stabile Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Ein neuer Bericht der Hotelschool The Hague warnt vor dem Machtverlust der Hotellerie an Tech-Giganten. Während nur zehn Prozent der Betriebe KI strukturell nutzen, verschieben Google und OpenAI die Marktanteile und gefährden die direkte Gästebindung.

Berichte über den Rückzug von OpenAI aus dem Direktgeschäft ließen jetzt die Aktienkurse großer Reiseportale steigen. Die Komplexität von Tourismusbuchungen scheint vorerst eine Hürde für den Verkauf direkt im KI-Chat zu sein.

Mit dem Fairmont Hanoi eröffnet Accor das erste Haus der Marke in Vietnam. Das Hotel in der Altstadt setzt auf eine Kombination aus Konferenzflächen, internationaler Gastronomie und einem Wellnessangebot auf über 3.500 Quadratmetern.

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.