Hotel-Quarantäne in England: 10.000 Pfund Strafe für falsche Angaben

| Hotellerie Hotellerie

In Großbritannien müssen vier Reiserückkehrer jeweils 10.000 Pfund Strafe zahlen, weil sie mit fehlenden Angaben der verpflichtenden Quarantäne im Hotel hatten entgehen wollen. Das entspricht umgerechnet rund 11.470 Euro.

Die Passagiere hätten bei ihrer Landung am Flughafen Birmingham am Montag nicht angegeben, dass sie aus einem Land auf der sogenannten Roten Liste eingereist seien, hieß es von der West Midlands Polizei am Dienstag. Wo die Rückkehrer hergekommen waren, blieb unklar.

Seit Montag müssen Briten und Iren auf eigene Kosten in einem Hotel für zehn Tage in Quarantäne gehen, wenn sie aus einem von 33 Ländern einreisen, die wegen der Verbreitung von Virus-Varianten als besonders gefährlich eingestuft worden sind (Tageskarte berichtete).

Neben südamerikanischen und südafrikanischen Staaten gehört dazu auch Portugal. Für den Aufenthalt werden 1.750 Pfund fällig. Zuvor hatte die Regierung sogar mit mehrjährigen Haftstrafen für den Fall gedroht, dass Einreisende ihre Reisehistorie nicht wahrheitsgemäß angeben. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Atlantic Hotel Gruppe hat mit dem Atlantic Hotel Frankfurt im Sparda-Bank Tower ihr 21. Haus eröffnet. Das 4-Sterne-Superior-Hotel bietet mit 373 Zimmern und Suiten die höchste Zimmerkapazität innerhalb der Hotelgruppe. 

50 Best hat die erweiterte Hotel-Rangliste der Plätze 51 bis 100 für das Jahr 2026 veröffentlicht. Die Zusammenstellung umfasst insgesamt 23 verschiedene Regionen und 40 Städte. Aus Deutschland schaffte es jedoch kein Hotel auf die Liste.

Verkehrsbuero Hospitality aus Österreich hat die Betriebsführung des ibis Styles Bad Reichenhall übernommen und vollzieht damit seinen Markteintritt in Deutschland. Sämtliche Mitarbeiter werden vom neuen Betreiber übernommen.

Ein Joint Venture aus Reiß & Co. Gruppe und PEG Hamburg hat mit dem Bau eines neuen Premier Inn Hotels mit 296 Zimmern in der Hamburger Adenauerallee begonnen. Es wird bereits das achte Haus der Hotelmarke in der Hansestadt.

Die Lerch Genusswelten haben den Betrieb des Bayerischen Hofs und des Hotels Reutemann-Seegarten in Lindau übernommen. Alle bisherigen Mitarbeiter sollen in den Häusern bleiben, für den Wellnessbereich kündigt das Familienunternehmen Investitionen an.

Ein Geschäftsmann soll Gelder für Irans Machtapparat verschoben haben. Konten eines Hotel-Betreibers bei Frankfurt wurden eingefroren. Laut OVG können sie nicht vorzeitig freigegeben werden.

Die Honestis-Gruppe hat mit der DHO Deutsche Hotel Operations GmbH einen neuen White-Label-Betreiber für die D-A-CH-Region gegründet. Geschäftsführer und Mitgesellschafter ist Björn Weidner, erstes Hotel ist das Mercure Hotel Frankfurt Eschborn Helfmannpark.

Die Motel One Group übernimmt das Hyperion Hotel Salzburg und führt das denkmalgeschützte Palais Faber künftig unter der Marke The Cloud One Hotels weiter. Auch die Mitarbeiter werden übernommen.

Das Berliner Luxushotel Adlon kann nach einer Abstimmung der Gesellschafter vorerst nicht verkauft werden. Die zuständige Immobiliengesellschaft will ihre Pläne aber weiter verfolgen.

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.