Hotel Schani bekommt Zuwachs

| Hotellerie Hotellerie

Das familiengeführte Hotel Schani in Wien bekommt eine kleine Schwester. Auf der größten Einkaufsstraße der Stadt, der Mariahilfer Straße, feiert das Hotel Schani Salon Mitte November Eröffnung. Auch dieses Hotel der Schani-Marke wird einige der technischen Lösungen, die gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Fraunhofer entwickelt wurden, integrieren.

Das Hotel mit 24 Zimmern ist vom Jugendstil inspiriert und bietet im Salon, ganz im Sinne der Wiener Moderne, Künstlern und Freidenkern eine Bühne zum kreativen Austausch. Benedikt Komarek leitet nun seit drei Jahren erfolgreich das Hotel Schani Wien am neu gestalteten Areal des Wiener Hauptbahnhofs. Erst im Mai dieses Jahres wurde Markus Marth, ein Experte der Lifestyle-Hotellerie, Teil des Teams und schon folgt der nächste logische Entwicklungsschritt mit einem weiteren Standort in Wien.

Das Hotel Schani Salon wird Mitte November eröffnet und befindet sich in einem Jugendstil-Haus der Familie Wittgenstein aus dem Jahr 1906 direkt auf der Shoppingmeile Mariahilfer Straße. Unweit vom Stadtzentrum, direkt an der U3-Station Neubaugasse, sollen nicht nur Leisure-Gäste, sondern auch Business-Reisende angesprochen werden.

Auch das Hotel Schani Salon folgt dem Konzept der Schani-Marke und greift die lokalen Gegebenheiten des Hotels auf. Während im Hotel Schani Wien am Hauptbahnhof das Urwienerische mit seinem „Schmäh“ eine große Rolle spielt, so ist es im Hotel Schani Salon auf der Mariahilfer Straße der Jugendstil mit seinen weltberühmten Vertretern. Die 24 Zimmer stehen unter den vier Themen Otto Wagner, Gustav Klimt & Emilie Flöge, Egon Schiele und Sigmund Freud. Der Künstler Oskar Kubinecz, dessen Handschrift bereits im Hotel Schani Wien überall zu erkennen ist, interpretierte die Werke der Jahrhundertwende neu und arbeitete diese in das Dekor der Zimmer ein.

Das Hotel Schani Salon ist – wie sein großer Bruder – für die Öffentlichkeit zugänglich und wird einige der innovativen technischen Lösungen ebenfalls integrieren. Gästen wird ein Frühstücksbuffet sowie eine Auswahl an Snacks und Drinks an der Hotel-Bar geboten. Zukünftig soll der Salon außerdem als Treffpunkt für Autoren, Maler und Philosophen fungieren – ganz im Sinne des Wiener Salons.

Unter der Dachmarke Schani Hotels befinden sich Hotels in besten Lagen der Stadt. Im April 2015 eröffnete mit dem Hotel Schani Wien am Hauptbahnhof das erste Schani Hotel der Familie Komarek aus Wien-Ottakring. Das Hotel mit Wiener Charme ist gespickt mit vielen Innovationen. Als eines der ersten Hotels überhaupt implementierte das Hotel Schani Wien die individuelle Zimmerauswahl, den Zimmerschlüssel am Smartphone, einen sekundenschnellen Check-in und den integrierten Coworking Space in der Hotellobby. Eigentümer Mag. Benedikt Komarek setzt, in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Fraunhofer IAO, die erfolgreiche Hotelierstradition der Familie mit eigenen zukunftsweisenden Projekten und neuen Ideen fort. www.hotelschani.com

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.