Hotel Scheidberg setzt auf Wellness

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Scheidberg in Wallerfangen steht vor einem grundlegenden Wandel: Es soll in ein modernes Wellnesshotel mit umfangreichen Spa-Angeboten umgebaut werden. Der Gemeinderat hat Ende Oktober einstimmig grünes Licht für das ambitionierte Projekt gegeben. Erste Arbeiten sind bereits im Gange.  

Investor des Projekts ist die Stuttgarter Interspa-Gruppe, die das Hotel nicht nur renovieren, sondern mit einem Saunagarten, einem Gesundheitsbad sowie zusätzlichen Stellplätzen für Wohnmobile erweitern möchte. Laut Stephan Distel, Marketing-Chef der Interspa-Gruppe, laufen bereits erste Umbauarbeiten: Das Fitnessstudio wurde erweitert, und die alte Kegelbahn wird aktuell umgebaut. Da diese Maßnahmen keine Baugenehmigung erfordern, konnten sie bereits gestartet werden.  

Fertigstellung in zwei Jahren geplant

Die größeren Bauvorhaben, wie etwa die Neugestaltung des Schwimmbereichs, sind für das kommende Jahr geplant. Ziel ist es, das neue Resort in etwa zwei Jahren zu eröffnen. Der Wellness- und Spa-Bereich soll nicht nur Hotelgästen, sondern auch Tagesbesuchern aus der Region offenstehen.  

Bevor der Betrieb vollständig umgestellt wird, plant das Hotel jedoch eine besondere Aktion: Am 7. und 8. Dezember findet ein Adventsflohmarkt statt, bei dem die alte Hoteleinrichtung zum Verkauf steht. „ Bevor sauniert und gebadet wird, muss die alte Hotel-Einrichtung raus“, sagt die frisch ernannte Hotelmanagerin Angelina Meizener.  

Das Vorhaben wird auch politisch unterstützt. Saarlouiser Landrat Patrick Lauer (SPD) lobte das Projekt als „Leuchtturmprojekt“ für die gesamte Region. „Ein solches Angebot hat hier bisher gefehlt“, erklärte er. Das neue Hotel- und Wellnessangebot soll Gäste aus ganz Deutschland und auch aus der Großregion anlocken. Gleichzeitig wird der Spa-Bereich ein attraktives Ziel für Tagesgäste aus der Umgebung sein. Neben der touristischen Bedeutung hebt das Projekt auch die wirtschaftlichen Vorteile hervor: Rund 50 neue Arbeitsplätze sollen durch den Umbau entstehen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

IHG erweitert das britisches Portfolio um ein neues Haus der Marke Vignette Collection im Londoner Stadtteil Canary Wharf. Die Eröffnung des Objekts ist für den Sommer 2026 geplant.

Die Hotels der Kooperation Familotel haben im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben einen Nettoumsatz von 336,9 Millionen Euro erzielt. Wie das Unternehmen mitteilt, lagen damit sowohl die Umsätze als auch die durchschnittlichen Erlöse pro Zimmer über den Vorjahreswerten.

Der Hotelverband Deutschland hat die Finalisten seiner diesjährigen Branchenawards benannt. Die ausgewählten Start-ups und Preferred Partner präsentieren ihre Konzepte im Juni am Nürburgring.

Die Motel One Group hat ihr erstes Hotel der Marke The Cloud One Hotels in Portugal eröffnet. Das neue Haus befindet sich in Lissabon und umfasst 88 Zimmer, darunter Suiten sowie Zimmer mit privater Terrasse. Mit Bildergalerie.

CIC Hospitality aus Norwegen übernimmt den Betrieb des Flightgate Munich Airport Hotel in Hallbergmoos bei München. Das Haus mit 212 Zimmern wird künftig unter der Marke Radisson Individuals geführt.

Das frühere Wyndham Grand Salzburg tritt künftig unter der Marke Radisson Blu auf. Das Haus verfügt über 262 Zimmer und 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und positioniert sich verstärkt im Tagungs- und Geschäftsreisemarkt.

Die DSR Hotel Holding eröffnet am 6. Juli 2026 das neue Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen mit 69 Zimmern im ehemaligen Reindl's Partenkirchner Hof. Das neue Haus ist ab sofort buchbar und erweitert das Alpen-Portfolio des Unternehmens.

Das Hotel Gut Ising am Chiemsee investiert in den Bau von zwei neuen Wohngebäuden für seine Angestellten. Bis Oktober entstehen insgesamt 37 Einheiten mit 60 Betten sowie verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen für Auszubildende und Fachkräfte.

Das Webers Hotel im Essener Ruhrturm wird künftig von Signo Hospitality betrieben und schließt sich der Accor-Gruppe an. Ab Ende 2026 sind umfassende Renovierungsarbeiten und ein Markenwechsel des Hauses mit 137 Zimmern geplant.

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.