Hotel statt Homeoffice: Google-Campus mit 99-Dollar-Hotel für Mitarbeiter

| Hotellerie Hotellerie

Um seine Mitarbeiter nach der Pandemie wieder vermehrt ins Büro zu holen, greift Google zu einer unkonventionellen Lösung: Mitarbeiter können nun für 99 US-Dollar pro Nacht in einem Hotel auf dem firmeneigenen Campus in Mountain View übernachten.

Laut Informationen von CNBC soll die Hotelübernachtung es den Google-Angestellten „einfacher machen, in ein hybrides Arbeiten zu wechseln“. Die Idee hinter dieser Maßnahme ist es, den Übergang vom Homeoffice zur Büroarbeit angenehmer zu gestalten.

Google argumentiert, dass die Angestellten von längeren Schlafzeiten profitieren und von im Hotel enthaltenen Mahlzeiten Gebrauch machen können. Wie Golem berichtet, sucht das Unternehmen bereits seit einiger Zeit nach einer Lösung, um die Belegschaft wieder in die Büros zurückzuholen. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, dass Mitarbeiter wieder für 3 Tage in der Woche ins Büro zurückkehren müssten. Das Problem: Viele Mitarbeiter wohnen wegen der hohen Unterbringungskosten weit weg vom Google-Campus.

Die Idee der Hotelübernachtung stößt allerdings nicht bei allen Mitarbeitern auf Begeisterung. Laut Bericht äußerten sich einige Mitarbeiter in einer internen Diskussionsgruppe kritisch hinsichtlich der finanziellen Belastung. Vor allem, weil sie schon jetzt hohe Wohnungskosten tragen müssten. Eine Mitarbeiterin erklärte, dass sie das Angebot nur wahrnehmen würde, wenn die Kosten pro Nacht bei 60 US-Dollar lägen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wyndham führt in Zusammenarbeit mit Mogotel das Konzept der Ramada Residences erstmals in Deutschland ein. In Berlin-Reinickendorf entstehen bis 2028 ein Hotel und ein Apartmenthaus mit insgesamt 368 Einheiten.

Die Hotels ibis und ibis budget in der Leipziger Innenstadt nehmen nach einer vollständigen Renovierung stufenweise den Betrieb wieder auf. Den Anfang macht das ibis Leipzig City Ende April, gefolgt vom preisgünstigeren Schwesterhotel im Jahresverlauf.

IHG Hotels & Resorts verzeichnet ein deutliches Wachstum in Europa und erreicht mit 150.000 Zimmern einen neuen Meilenstein. Besonders Deutschland spielt mit einem Anteil von 20 Prozent am Gesamtbestand eine zentrale Rolle für die Expansion.

Die Radisson Hotel Group skaliert ihr Programm für klimaneutrale Hotelbetriebe und plant bis 2030 weltweit 100 zertifizierte Standorte. Durch den Einsatz von Ökostrom und effiziente Betriebsabläufe soll die CO2-Bilanz der Häuser vollständig ausgeglichen werden.

BWH Hotels Central Europe integriert das ehemalige H+ Hotel Bochum ins eigene Portfolio. Das Haus wird künftig von der Curator Hotelbetriebsgesellschaft geführt und umfassend modernisiert.

Die Motel One Group erweitert ihre Präsenz in den USA und realisiert in Miami erstmals ein kombiniertes Projekt aus Hotel und Eigentumswohnungen unter der Marke The Cloud One. Der Komplex umfasst 214 Zimmer sowie 85 Wohneinheiten.

Hotel für Monteure: In Berlin-Spandau ist ein Hochhaus für temporäres Wohnen geplant. Das Projekt „Spektrum“ soll Fachkräfte im Umfeld der Siemensstadt unterbringen und ist Teil der Entwicklung des Luxwerk-Areals.

Das Bonn Marriott am World Conference Center Bonn wechselt die Marke. Ab Juni 2026 wird das Hotel als Radisson Blu geführt. In Zusammenarbeit mit der Invite Group wird das Haus als Standort für Geschäfts- und Freizeitreisende positioniert.

Accor forciert das Wachstum der eigenen Kollektionsmarken und plant eine Steigerung des Portfolios um über 65 Prozent. Unabhängige Hotels sollen dabei von der globalen Vertriebsstärke profitieren, während sie ihre Eigenständigkeit bewahren.

Im Januar sind mehr als 333.000 Gäste nach Schleswig-Holstein gereist. Auch die Zahl der Übernachtungen legte laut Statistikamt Nord zu. Auch in Hamburg meldeten die Hotels und Pensionen im Januar einen Anstieg.