Hotel Waren an der Müritz im neuen Glanz

| Hotellerie Hotellerie

Seit dem 25. April hat das familiengeführte Hotel Waren an der Müritz seine Tore für Gäste und Besucher wieder geöffnet. Ursprünglich wurde das Gebäude bereits 1698 erbaut und ist heute ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus. Dabei ist die Geschichte des ehrwürdigen Hauses lang. Zwischen 1841 und 1945 war hier beispielsweise der Verlag der „Warener Zeitung“ untergebracht.

Heute wartet das kleine Boutique Hotel mit 12 Zimmern auf – darunter Doppelzimmer, Familienzimmer und Studios. Die Hotelküche bereitet jeden Morgen für ihre Gäste ein Frühstücksbuffet vor. Überall erkennt man die Handschrift der Familie Döbber-Rüther. Für Thomas Döbber-Rüther ist das Hotel eine Herzensangelegenheit: „Nach den umfassenden Renovierungsarbeiten sind wir besonders stolz, unser schönes Hotel den Gästen zu präsentieren. Wir lieben es, die traditionsreiche Geschichte des denkmalgeschützten Hauses fortzuführen, es zu erhalten und zu pflegen“, so der Inhaber. 

Als Schwerpunkt bietet das Hotel zukünftig ausgesuchte Events an: Los geht es mit dem Rennrad Camp Waren  vom 28. September bis zum 2. Oktober. Tägliche Touren in unterschiedlichen Längen und Geschwindigkeiten stehen dabei auf dem Programm ebenso wie Stabilisations- und Koordinationstraining sowie Körperanalysen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt verzeichnete 2025 mit über 27 Milliarden Euro das stärkste Jahr seit 2019. Getrieben durch verbesserte Performance und günstigere Kreditbedingungen stiegen die Transaktionen europaweit um 23 Prozent, wobei auch der deutsche Markt ein deutliches Plus von 50 Prozent verbuchen konnte.

Die Münchener Arabella Hospitality expandiert nach Ibiza: Mit dem ersten Hotel-Management-Vertrag übernimmt die Gruppe das Ibiza Corso Hotel & Spa. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Haus 2027 als Teil der Autograph Collection neu positioniert – inklusive des legendären Clubs Lio Ibiza.

Das Grandhotel Bad Pyrmont wechselt im Sanierungsprozess in ein Regelinsolvenzverfahren. Ein Insolvenzplan soll nun die hohen Mehrkosten beim Brandschutz auffangen und die baldige Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen 150-Zimmer-Hauses ermöglichen.