Hotelbestand bei Airbnb steigt rapide an

| Hotellerie Hotellerie

Airbnb hat einen erheblichen Anstieg bei der Anzahl an Boutique-Hotels und Bed- & Breakfast-Unterkünften auf der eigenen Plattform gemeldet. Seitdem die Bettenbörse vor gut einem Jahr damit begann, die Anzahl der gelisteten Hotels zu erhöhen, sei es in den Kategorien Boutique-Hotel, Bed & Breakfast und Hostel zu einem Anstieg von 152 Prozent gekommen.

Zudem teilte das Unternehmen mit, dass fast 90 Prozent der Gäste, die Airbnb zur Buchung eines Hotelzimmers nutzen, auf die Plattform zurückgekehrt seien. Die auf der Airbnb-Webseite gebuchten Hotels hätten darüber hinaus eine durchschnittliche Bewertung von 4,7 von 5 Sternen erhalten. Laut Travel Weekly erklärte die Bettenbörse, dass es der erweiterte Hotelbestand den Nutzern erleichtert habe, „Airbnb für die Suche nach kurzfristigen Unterkünften zu nutzen, wenn die Gastgeber bereits ausgebucht sind".

Um noch mehr Hotels auf die eigene Seite zu bekommen, passen auch die Gespräche über einen möglichen Kauf der Hotelbuchungsplattform HotelTonight. Medien bezeichneten die Gespräche zwar als „informell“ und „erkaltet“, die Verhandlungen könnten aber wieder zum Leben erweckt werden.

HotelTonight-Mitbegründer und CEO Sam Shank reagierte auf die Berichte mit einer Stellungnahme: „Wir haben solche Gerüchte seit unserer Gründung gehört und kommentieren sie nicht, aber ich kann Ihnen ein Update über HotelTonight geben. 2018 war ein großartiges Jahr für Hotel Tonight - wir waren profitabel.“ Hotel Tonight, gegründet 2010 und mit Sitz in San Francisco, sammelt „unverkaufte“ Hotelzimmer ein, und bietet diese bis zu sieben Tage vor Anreise vergünstigt seine Kunden an (Tageskarte berichtete).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.