Hotelboom in Münster

| Hotellerie Hotellerie

Dass internationale Hotelmarken, deren Franchise- oder Management-Partner stärker auf die mittelgroßen Städte in Deutschland setzen, zeigt sich gerade in Münster. Hier sind sechs neue Hotels rund um den Hauptbahnhof geplant, wie die Westfälischen Nachrichten erichten.

Ein „Atlantic“ in der Vier-Sterne-Plus-Kategorie soll in 14 bis18 Monaten umgesetzt werden, inklusive Sky-Bar und einen großen Veranstaltungsraum. In Sichweite plant der französische Investor Yvon Houbé ein Vier-Sterne-Novotel und ein Ibis-Budget. Beide Häuser sollen eine Kapazität von je 120 Betten haben. Hinzu kommt ein „Prizeotel“ mit 195 Betten, ein Bed-and-Breakfast-Hotel sowie ein Hostel mit 150 Betten.

In einer Tourismusstudie wünschte sich die Stadt im Jahr 2016 vor allem Hotels der Mittelklasse in der westfälischen Universitätsstadt. Die Wünsche scheinen Gehör gefunden zu haben.

Bereits in den vergangenen Jahren haben sich die Hotelleriekennzahlen in in Münster stetig positiv entwickelt. Der dortige Hotelmarkt ist der viertstärkste in Nordrhein-Westfalen. Zu dieser Einschätzung kam der „Hotelmarkt-Report NRW 2017“, mit dem zum zweiten Mal nach 2015 ein qualitatives Ranking der 15 größten Städte im bevölkerungsreichsten Bundesland vorgelegt wurde. 
 
Der örtliche DEHOGA macht sich trotzdem Sorgen um die klein und mittelständischen Hotelbetriebe.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Landkreis Harz hat das Brockenhotel und die Gastronomie an Timberjacks verpachtet. Der Betreiberwechsel ist für den 1. April 2026 vorgesehen. Timberjacks habe sich in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb mit seinem Konzept „Brocken Mountain Lodge“ durchgesetzt.

Für die Grafenau Hotel Betriebs GmbH & Co. KG wurde eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Laut Impressum ist die Gesellschaft dem Sonnenhof in Grafenau zugeordnet. Laut Bericht soll eine Zusammenarbeit zwischen InterSPA und Michel-Hotels gestoppt worden sein.

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Ein Bericht von Hospitality Investor zeigt: US-Investoren richten ihren Fokus 2026 verstärkt auf Europas Hotelmarkt. Nicht verkaufte Portfolios und Marktbedingungen spielen dabei eine Rolle.

1912 Hotels hat den Betrieb des Strandhotels Ahlbeck auf Usedom übernommen. Das Unternehmen plant eine strategische Neuausrichtung des Hauses mit 105 Zimmern inklusive eines neuen Gastronomiekonzepts.

Die Frankfurter Oreda GmbH hat ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald restrukturiert und die Suche nach einem Endinvestor eingeleitet. Durch eine Anpassung des Baurechts und der Zimmerkapazitäten wurde die Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb des künftigen Wellnesshotels geschaffen.

In Fusch an der Großglocknerstraße entsteht bis Ende 2026 das Designer Motel glockna mit 100 Betten. Das Konzept von Helmut Wimreiter setzt auf eine Kombination aus moderner Architektur, Gastronomie und einer spezialisierten Infrastruktur für mobile Reisende.

Das Kastens Hotel Luisenhof in Hannover hat eine von Azubis gestaltete Veranstaltung für deren Angehörige durchgeführt. Die angehenden Fachkräfte übernahmen die Planung, die Organisation des Menüs sowie die Durchführung des Service und des Rahmenprogramms in Eigenregie.

Adagio hat in Villeneuve-d’Ascq bei Lille ein neues Haus mit 97 Einheiten eröffnet. Der Standort ist Teil einer strategischen Partnerschaft mit der Sergic Gruppe und erweitert das französische Netzwerk des Unternehmens auf 84 Betriebe.

Eine aktuelle Analyse untersucht den Einfluss von künstlicher Intelligenz auf den Buchungsprozess in der Hotellerie. Dabei rückt die algorithmische Empfehlung als zwingende Voraussetzung für die spätere Transaktion in den Fokus.