Hotelier aus dem Harz klagt gegen Beherbergungsverbot

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Ein Hotelier aus dem Harz will nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Niedersachsen gerichtlich gegen das Beherbergungsverbot des Landes vorgehen. Im Laufe der Woche solle eine Normenkontrollklage beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg eingereicht werden, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführer Rainer Balke am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. «Wir hoffen, dass die so schnell wie möglich tätig werden.»

Balke kritisierte, das Urlaubsverbot für Reisende aus deutschen Corona-Hotspots treffe das Kerngeschäft der Tourismusindustrie, obwohl es bisher keine großen Corona-Ausbrüche in der Branche gegeben habe. Schon am ersten Wochenende des neuen Beherbergungsverbots hätten die Telefone der Hoteliers nicht mehr still gestanden, weil Reisende verunsichert seien.

«Das Ganze ist wie erwartet in Chaos gemündet», sagte Balke. Viele Urlauber wollten demnach ihre Reisen stornieren und das Geld zurück haben, obwohl ihr Herkunftsort nicht von dem Verbot betroffen sei. Das führe zu Konflikten.

In Niedersachsen sind seit Montag touristische Übernachtungen für Menschen aus 28 deutschen Regionen verboten, sofern sie keinen negativen Corona-Test vorweisen können. Am Wochenende, als das Verbot in Kraft trat, waren lediglich 12 Regionen davon betroffen. (dpa)


 

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