Hotelrizon 2026: Digitalisierung im Hotel zum Anfassen am Blackfoot Beach in Köln

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Am Blackfoot Beach in Köln hat die dritte Ausgabe der Veranstaltung Hotelrizon stattgefunden. Das Event brachte Hoteliers, Technologieanbieter und Branchenvertreter zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Hotellerie auszutauschen. Im Mittelpunkt standen Themen rund um Digitalisierung, Prozessoptimierung und die praktische Anwendung technologischer Lösungen im Hotelbetrieb.

Vorträge, Diskussionsrunden, Deep-Dive-Sessions und Best-Practice-Beispiele bildeten den Rahmen des Veranstaltungstages. Ziel war es, den Austausch zwischen Hoteliers und Technologieanbietern zu fördern sowie konkrete Anwendungsfälle aus der Praxis vorzustellen.

Digitalisierung als zentrales Thema

Bereits die Impulsvorträge am Vormittag beschäftigten sich mit den Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation. Unternehmer und Projektentwickler Bernd Reutemann sprach über unternehmerische Perspektiven auf die Veränderungen in der Branche.

Dabei richtete Reutemann den Blick weniger auf einzelne Softwarelösungen als auf die grundlegenden Erfolgsfaktoren moderner Unternehmensführung. Themen wie Klarheit, Messbarkeit, Markenbildung und kontinuierliche Verbesserung zogen sich durch seinen Vortrag. Mit Begriffen wie „Marginal Gains“ oder „Performance sichtbar machen“ warb er für einen pragmatischen Ansatz: Nicht der große Umbruch führe zum Erfolg, sondern die konsequente Verbesserung vieler kleiner Stellschrauben. Gleichzeitig hob er die Bedeutung von Zusammenarbeit, positiver Unternehmenskultur und mutigem Handeln hervor. Gerade in Zeiten großer Veränderungen seien Orientierung und Zuversicht wichtige Voraussetzungen für unternehmerischen Erfolg.

Technologieanbieter präsentieren konkrete Anwendungsfälle

Ein wesentlicher Bestandteil des Programms waren die Deep-Dive-Sessions verschiedener Technologieunternehmen. Zu den beteiligten Unternehmen zählten unter anderem DIRS21, ibelsa, ibelsaPay, Salto, MTS, goingsoft, Straiv, Schulte-Schlagbaum, HappyHotel, Ringhotels, E2N, IIQ-Check, Gewinnblick, brandnamic, NEXI, RoomPriceGenie, XPORT und Octopus Analytics.

Die Teilnehmer konnten vorab auswählen, welche Sessions sie besuchen wollten. Inhaltlich reichte das Spektrum von Revenue Management über digitale Gästekommunikation und Zutrittskontrolle bis hin zu Zahlungsabwicklung, Personalmanagement und Datenanalyse.

Der Anspruch der Veranstalter, Hoteliers nicht nur mit Technologieanbietern zusammenzubringen, sondern vor allem konkrete Lösungsansätze für den Hotelalltag zu vermitteln, zog sich durch das Programm. David Heidelberg, CEO von DIRS21, hatte im Vorfeld angekündigt, einen Rahmen schaffen zu wollen, in dem Hoteliers Erfahrungen austauschen, voneinander lernen und Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Betriebe gewinnen können.

Auch die von den Veranstaltern propagierte Best-of-Breed-Strategie spiegelte sich in zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wider. Philipp Berchtold, CEO von ibelsa, hatte im Vorfeld darauf verwiesen, dass die Zukunft der Hotellerie in flexiblen und vernetzten Systemlandschaften liege. In den verschiedenen Sessions wurden zahlreiche Beispiele vorgestellt, wie Hotels unterschiedliche spezialisierte Systeme miteinander kombinieren und in bestehende Betriebsabläufe integrieren.

Einblicke aus der Hotelpraxis

Ein weiterer Programmpunkt waren die Best-Practice-Sessions. Vertreter des Motel Q Rottweil, Motel Q Jestetten, des Alpha Hotel Hermann von Salza sowie der Liebesbier-Hotels stellten Beispiele aus ihren Betrieben vor.

Dabei ging es unter anderem um Prozessautomatisierung, den Einsatz von Softwarelösungen im operativen Geschäft sowie digitale Zahlungsprozesse. Die Referenten berichteten über Erfahrungen aus ihren Häusern und gaben Einblicke in die Umsetzung der jeweiligen Projekte.

Die Praxisbeispiele zeigten, dass viele Betriebe bereits heute digitale Werkzeuge in unterschiedlichen Bereichen einsetzen – von der Gästekommunikation über Revenue Management bis hin zur Personalplanung und Zahlungsabwicklung. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Anforderungen je nach Betriebsgröße und Positionierung stark variieren und individuelle Lösungsansätze gefragt sind.

Austausch auf dem Marktplatz

Am Nachmittag bot ein Marktplatz den Teilnehmern Gelegenheit, mit Anbietern und Branchenkollegen ins Gespräch zu kommen. Ergänzt wurde das Programm durch weitere Sessions und Gesprächsformate.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendprogramm mit Buffet und Musik, das weiteren Raum für Networking und fachlichen Austausch bot.

Vernetzung als gemeinsamer Nenner

Neben den fachlichen Inhalten spielte der persönliche Austausch während der gesamten Veranstaltung eine zentrale Rolle. Viele Gespräche drehten sich um die Frage, wie sich technologische Entwicklungen sinnvoll in bestehende Hotelstrukturen integrieren lassen und welche Erfahrungen Betriebe bereits bei der Umsetzung digitaler Projekte gesammelt haben.

Mit seiner dritten Ausgabe setzte Hotelrizon seinen Schwerpunkt erneut auf die Verbindung von Technologie, Praxisbeispielen und persönlichem Austausch innerhalb der Hotellerie. Die vorgestellten Themen zeigten, welche Rolle digitale Lösungen inzwischen in vielen Bereichen des Hotelbetriebs spielen und welche Ansätze derzeit in der Branche diskutiert werden.
 


 

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