HOTREC startet Kampagne für Direktbuchung

| Hotellerie Hotellerie

HOTREC-Präsident Jens Zimmer Christensen sagte: „Wir freuen uns, dass Reisen in diesem Monat wieder in ganz Europa unter Beachtung der Sorgfaltspflichten wieder aufgenommen werden können und die Phase der Schranken und Einschränkungen langsam endet. Die Hoteliers werden ihr Möglichstes tun, um das geforderte Maß an Sauberkeit und Hygiene zu gewährleisten. Reisende sollten sich direkt mit den Hotels, in denen sie einen Aufenthalt buchen möchten, in Verbindung setzen, um aus erster Hand detaillierte Informationen über die vom Hotel getroffenen Maßnahmen zu erhalten und sicherzustellen, dass alle Sonderwünsche erfüllt werden können.“

Im gesamten Frühjahr 2020 litten die Hotels in Europa extrem unter der Corona-Pandemie und die Auslastungsraten fielen in den meisten europäischen Ländern auf unter 10%. Für viele Betriebe wird daher der Sommer zur ‚Schicksals-Saison‘ werden. Für viele Hoteliers wird der Aufbau einer direkten Beziehung zu den Buchenden zu einem entscheidenden Faktor werden, um über die Runden zu kommen. Die Branche ist auch über die mangelnde Unterstützung und das unangemessene Verhalten der Online-Buchungsplattformen während der gesamten COVID-19-Krise enttäuscht, die ihre hohen Kommissionsgebühren beibehielten und Stornierungen und Beschwerden von Kunden dürftig behandelten.

Um die Beziehung zu stärken und das Bewusstsein für die vielen Vorteile von Direktbuchungen für Gäste zu schärfen, starteten HOTREC und seine Mitgliedsverbände eine "Direkt buchen-Kampagne" in ganz Europa. Die Kampagne wird von einem Logo und verschiedenen Werbeprodukten, wie Aufklebern, Flyern, Displays usw., begleitet. Das Download-Material der Kampagne ist kostenlos verfügbar und zusätzliche Werbeprodukte in mehreren Sprachversionen können für ein geringes Entgelt von allen europäischen Hoteliers auf www.book-direct-shop.eu bestellt werden.

Als Vorsitzender der HOTREC Working Group Distribution ergänzte Markus Luthe: „Unsere Kampagne unterstreicht die Vorteilhaftigkeit des direkten Kontaktes zwischen Gästen und Hotelier, damit spezifische und persönliche Anfragen vertraulich und effizient besprochen und beantwortet werden können. Die direkte Beziehung trägt, wie überall im Leben, dazu bei, die Verbindung zwischen Anbieter und Gast enger und vertrauter zu gestalten. Bei der Online-Suche nach einem Hotel in einem ausgewählten Reiseziel sollten die Gäste daher in den ‚Suchergebnislisten‘ ruhig nach unten scrollen, um auch auf die eigentlichen Websites der Hotels zu gelangen und Preise und direkte Kontaktdaten zu erfahren.” 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.