HR Group kauft Boutique-Hotelgruppe Vagabond Club

| Hotellerie Hotellerie

Die Berliner HR Group (HRG) erweitert ihr Portfolio im Luxus-Segment durch den Erwerb der österreichischen Boutique-Hotelgruppe Vagabond Club mit insgesamt vier Hotels. Verkäufer sind die Kerbler Privatstiftung und Rupert Simoner, Gründer des Vagabond Clubs, der die Hotels als moderne Boutique-Grandhotels mit digitaler Infrastruktur positioniert hat.

Ruslan Husry, CEO und Eigentümer der HR Group sagt: „Die Townhouses ergänzen unser breites Portfolio ganz ausgezeichnet und wir bauen unsere Präsenz im Luxus-Bereich weiter aus. Seit Jahren verbindet mich mit Rupert eine freundschaftlich geprägte, enge Partnerschaft und ich bin stolz, dass wir, als einer der größten Multi-Brand Hotelbetreiber in Europa, diese Hotels mit einer starken, modernen Markenpositionierung mit unserer Expertise und Leidenschaft weiterführen können.“

Rupert Simoner, Gründer Vagabond Club, ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass Ruslan mit der HR Group in dieses nachhaltige Luxussegment investiert und mit seiner Power, die Marke Vagabond Club weiterausbauen wird. Ich glaube zutiefst daran, dass moderne Werte und die wertvollen Traditionen der Grand Hotels, genau das sind, was dem Reisen Freude und Begeisterung verleiht. Und die HR Group wird diesen Ansatz für viele weitere Gästen erlebbar machen.“

Betroffen von dem Kauf sind die operativen Betriebe an den genannten Standorten in Deutschland, alle Mitarbeiter wurden übernommen und zu dem Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart.

Durch den Kauf erhöht sich die Anzahl der von HRG betriebenen Hotels in Eigentum, Pacht und Management sowie mit den Beteiligungen an Hotels des asiatischen Partners Absolute Hotel Services auf über 200.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.