HRS präsentiert Plattform für Langzeit-Aufenthalte für Geschäftsreisende

| Hotellerie Hotellerie

Die Buchung von Aufenthalten mit mehr als acht Nächten macht bei HRS inzwischen 39.2 aller Buchungen aus. Das Unternehmen präsentiert jetzt eine Plattform, die Angebote bündelt und Prozesse vereinfachen soll.

Gerade in Hinsicht auf höhere Anforderungen an die Sorgfaltspflicht und immer mehr geimpften Geschäftsreisenden würden längere Aufenthalte deutlich mehr nachgefragt, sagt HRS. Per Ende September konnte das Unternehmen im Buchungsverhalten seiner Kunden, das starke Wachstum des „Longstay“-Segments auf inzwischen 39.2 Prozent der Buchungen in 2021 beobachten. Im Jahr 2019 entsprachen nur 7,9 Prozent der von HRS-Kunden getätigten Buchungen Aufenthalten von acht bis 13 Nächten. 

Wenngleich sich die Kennzahlen aus 2021 aus kleineren Volumen ableiteten, zeigten diese Daten in Kombination, mit Erkenntnissen aus Gesprächen mit Entscheidern aus dem Procurement und Hotelpartnern, dass Langzeitaufenthalte einen wichtigen neuen Bestandteil der Verhandlungen zwischen Kunden und Hotels im Jahr 2022 und darüber hinaus darstellen. 
Die Technologie von HRS soll nun den gesamten Prozess – von der Buchung bis hin zur Bezahlung von Longstay-Aufenthalten vereinfachen. 

„Im Kontext einer sich zu erholen beginnenden Branche, sollte das Longstay-Segment im Procurement entsprechende Beachtung finden“, so Tobias Ragge, CEO von HRS. "Um eine schnelle Rückkehr von Geschäftsreisen für Unternehmen, Reisende und Hotels zu ermöglichen, ist es entscheidend, das Erlebnis rund um den Longstay Aufenthalt maximal zu vereinfachen – angefangen vom Procurement und Laden der Rate bis hin zur Buchung und Bezahlung. Unternehmen, die sich für die Longstay-Lösung von HRS entscheiden, können dadurch zu erwartende verringerte Volumen im Transient- und Meetings-Segment kompensieren und dadurch einen ganzheitlichen Verhandlungsansatz für 2022 verfolgen.“
 
HRS ermöglicht Unternehmen Einsparungen und Transparenz, indem sie das neue Longstay-Segment für sich nutzen
 
Mit der Einführung des neuen Longstay-Segments unterstützt HRS die Entscheider im Procurement dabei, ihr Hotelprogramm in mehrfacher Weise zu optimieren:
 

  • Ein einheitliches Buchungserlebnis für Reisende ganz unabhängig vom Segment;
  • Bereitstellung der Longstay Rate durch volle Automation; der üblicherweise manuelle Prozess für derartige Raten wird abgelöst;
  • Volle Transparenz der Volumen in den Hotels des Firmenprograms über alle Segmente hinweg (Transient, Meetings & Groups und Longstay) als Grundlage für die bevorstehenden Verhandlung für 2022;
  • Bereitstellung aktueller Informationen zu den Hygienestandards und den Emissions-Kennzahlen eines Hotels, die für die unternehmensseitigen Reporting-Anforderungen in Bezug auf Ihre Lieferkette immer wichtiger werden;
  • Abwicklung der Bezahlung von Langzeitaufenthalten, die bisher für Mitarbeiter auf Grund der Höhe der Beträge resultierend aus der hohen Anzahl der Nächte, zuzüglicher Steuern und Nebenkosten einen hohen Abrechnungsaufwand und den Einsatz der privaten Kreditkarte bedeutete. 

  
„Hoteliers brauchen dynamische Technologien, um vom wachsenden Segment für Langzeitaufenthalte profitieren zu können und um die Rendite aus ihren Investitionen zu realisieren, die für die Bereitstellung dieses Segments nötig waren“, so Ragge. „Durch den Einsatz intuitiver Technologien, die zu mehr Langzeitbuchungen beitragen, erhöhen Hotels ihre Chancen, von wichtigen Unternehmenskunden wieder verstärkt Buchungen in allen Segmenten zu erhalten.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Numa Group übernimmt den Anbieter Lisbon Serviced Apartments und erweitert damit das Portfolio in Lissabon um 19 Objekte. Die Integration in die eigene Technologieplattform soll nun die betriebliche Effizienz der Unterkünfte steigern.

Relais & Châteaux erweitert das eigene Portfolio um zehn neue Mitglieder. Die Neuzugänge erstrecken sich über mehrere Kontinente und umfassen Standorte in Frankreich, England, Italien, der Schweiz, Portugal, Japan, Mexiko sowie den Vereinigten Staaten.

Die Hotelgruppe Meininger Hotels erweitert ihr Portfolio um einen ersten Standort in Schottland. Am 5. August eröffnet das Unternehmen das Meininger Hotel Edinburgh Haymarket. Das Haus im West End ist das 38. Hotel im Portfolio.

Drei Hotellerie-Manager​​​​​​​ haben die neue Hotelmarke LikeStay gegründet. Hinter dem Konzept stehen Max Luscher, Constantin Rehberg und Andreas Brennfleck. Das erste Hotel soll das bisherige Batschari Palais in Baden-Baden werden, das künftig unter dem Namen LikeStay Premium Baden-Baden betrieben werden soll.

Die nordrhein-westfälischen Tourismusregionen sind für die Sommerferien nach eigenen Angaben gut gebucht - für Kurzentschlossene gibt es aber noch genügend freie Betten. Vor allem Ferienwohnungen und Ferienhäuser sowie Bauernhof-Urlaube sind gefragt.

Das Sofitel Frankfurt Opera nutzt seine exklusive Dachterrasse für ein temporäres Gastronomiekonzept. An vier Terminen im August bietet das Hotel einen Barbetrieb für externe Besucher an.

Anzeige

Warum Gästedaten so wertvoll sind und wie sie am sinnvollsten gemanagt werden, um für KI-Anbindung und Automatisierung möglichst großen Nutzen zu stiften, erklärt dailypoint-Geschäftsführer Dr. Michael Toedt in der 8. Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“.

Die Radisson Hotel Group baut ihre internationale Präsenz im ersten Halbjahr 2026 durch zahlreiche Neueröffnungen und Vertragsabschlüsse in verschiedenen Marktsegmenten deutlich aus.

Novum Hospitality ist derzeit mit mehreren Themen in den Schlagzeilen. Jetzt hat die Hamburger Hotelgruppe ihren Wiedereintritt in den Hotelverband Deutschland (IHA) sowie in die DEHOGA-Landesverbände bekannt gegeben.

Die MHP Hotel AG plant gemeinsam mit Projektentwickler Midstad ein neues Hotel der Marriott-Marke Autograph Collection in Düsseldorfs Innenstadt. Das Haus mit rund 180 Zimmern soll bis 2029 im Gebäudeensemble an der Kasernenstraße und im Carsch-Haus entstehen.