HSMA HR & EmployerBranding Camp feiert Debut in der Schweiz

| Hotellerie Hotellerie

Der Personal- und Fachkräftemangel gehört heute in der Hotellerie zu den täglichen Herausforderungen in der Branche. Die sensible Thematik verlangt nicht nur mehr Beachtung, sondern vor allem praktikable sowie zukunftsorientierte Lösungen. Anna Heuer, Verbandsgeschäftsführerin der HSMA Deutschland e.V., freut sich, nun auch mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz enger zusammenzuarbeiten, um die Hoteliers noch besser unterstützen zu können. Ziel der Organisatoren ist auch eine Plattform zu schaffen, um sich gegenseitig austauschen zu können: „In Bezug auf die Kreativität und Innovation eignet sich kaum ein Veranstaltungsformat mehr als ein Barcamp. Ein Barcamp, welches auch als ‘Unkonferenz‘ bezeichnet wird, lebt davon, dass gleichgesinnte Menschen zu einem konkreten Überthema zusammenkommen und in unterschiedlichen Sessions zu diversen Themen zu diskutieren. Aber nicht nur das. Die Erarbeitung von konkreten Lösungsansätzen hilft den teilnehmenden Hoteliers nachhaltig.“

Zu Beginn eines Barcamps stellen sich die Teilnehmenden untereinander mit drei Schlagwörtern vor und beginnen dann, die Themen zu evaluieren, die besprochen werden sollen. Jeder ist dabei herzlich eingeladen, Sessions mit einer Länge von jeweils einer Stunde vorzuschlagen. Egal, ob sie sich dabei mit einer konkreten Frage mit Gleichgesinnten beschäftigen wollen oder ob der Sessiongeber über Erfahrungen verfügt, welche er oder sie gerne mit den anderen Teilnehmenden teilen möchte. Die Themen sind dabei in der Regel sehr vielfältig und reichen von Kultur über physische Gesundheit bis hin zur Employee Journey oder digitalem Recruiting.

„Wir befinden uns an einem entscheidenden Punkt, an dem es an der Zeit ist, umzudenken und zu handeln. Diese Veranstaltung in Luzern ist nun eine einzigartige Gelegenheit in der Schweiz, um unsere Führungskultur zu hinterfragen und den Bedürfnissen der jungen Generation gerecht zu werden. Wir brauchen jetzt ein starkes Signal an abwanderungswillige Kolleginnen und Kollegen und an den Berufsnachwuchs“, ergänzt Jordan Kestle, Geschäftsführer Berufsverband Hotel Administration & Management Schweiz.

Gefördert wird das Event in der Schweiz durch Movetia, die Schweizer Agentur für Austausch und Mobilität. Die Organisation fördert und unterstützt Projekte und Aktivitäten im Bereich von Austausch und Mobilität in der Aus- und Weiterbildung auf nationaler und internationaler Ebene, sowohl im schulischen als auch im ausserschulischen Bereich. Movetia vernetzt Organisationen und Institutionen im Bereich Austausch und Mobilität und bringt Anbieter sowie interessierte Nutzer von Projekten und Aktivitäten zusammen.

Daniel Plancic, Geschäftsleiter der SHS Academy, fügt hinzu: „Ich bin beruflich und persönlich dankbar für die grossartige Partnerschaft mit der HSMA Deutschland e.V. und den geschätzten Kollegen der Hotel & Gastro Union. Das Eventformat des Barcamp für HR & Employer Branding verfolge ich bereits seit mehreren Jahren und bin stolz, dass wir dieses in dieser spannenden Konstellation der Schweizer Hotellerie präsentieren können.“

Das HR & EmployerBranding Camp für die Hotellerie bietet Unternehmen und Führungskräften eine einzigartige Gelegenheit, sich auf dem Gebiet des Employer Branding und des Human Resources Managements auszutauschen und dazuzulernen. Während des Barcamps werden die Teilnehmenden auch die Gelegenheit haben, ihr Netzwerk weiter auszubauen. Anmeldungen und weitere Informationen zum HR & EmployerBranding Camp Schweiz unter https://www.hotelgastrounion.ch/de/bvham/hr-employer-branding-camp


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.